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Sevim Dagdelen, abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Obfrau im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, ist Gast der Veranstaltung am 27. August. Foto: Die Linke

Lüdenscheid. Was kann auf kommunaler Ebene gegen Aufrüstung, Waffenexporte und Kriegsgefahr werden? Welche Verantwortung hat die Kommunalpolitik? Diese und weitere Fragen will die Lüdenscheider Linke mit Sevim Dagdelen, abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Obfrau im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, diskutieren. Die Bundespolitikerin ist am 27. August, ab 18 Uhr im Kulturhaus (Roter Saal), Freiherr-vom-Stein-Str. 9, Lüdenscheid zu Gast.

Zur Teilnahme wird um eine Anmeldung gebeten. Es wird gebeten, die Anmeldung an otto.ersching@dielinke-luedenscheid.de zu schicken.

Die Linke kritisiert, dass die Bunderegierung trotz Corona-Krise an ihren Aufrüstungsplänen für die Bundeswehr fest hält. Milliarden-Summen sollen für die Neuanschaffung von Atombombern verpulvert werden, Gelder, die am Ende bei Gesundheit und Bildung, bei Wohnungsbau und Rente fehlen. Die NATO-Staaten zusammen geben 1000 Milliarden für Rüstung und Militär aus, gleichzeitig wird mit alten und neuen Feindbildern Front gegen Russland und China gemacht.

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Die Rüstungsindustrie profitiere, auch durch die Waffenexporte in Krisen- und Spannungsgebiete. Ausgerechnet der türkische Autokrat Recep Tayyip Erdogan mit seiner aggressiven Außen- und repressiven Innenpolitik sei im vergangenen Jahr Hauptprofiteur deutscher Waffenlieferungen gewesen. “Beim Erdgasstreit Im östlichen Mittelmeer drohen deutsche U-Boote von Thyssenkrupp Marine Systems, die in den vergangenen Jahren an die Türkei geliefert wurden, bei einem möglichen Überfall auf das EU-Mitglied Griechenland zum Einsatz zu kommen”, heißt es in der Einladung der Linken zur Diskussionsveranstaltung.

Die Bundeswehr sei in zahllosen Auslands- und Kriegseinsätzen, darunter in Afghanistan, Mali und Irak. Ginge es nach Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), dann müssten deutsche Soldaten in den Syrien-Krieg ziehen und auch im Fernen Osten im indopazifischen Raum Flagge zeigen.

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