Halver/ Schalksmühle. Um die pflegerische Versorgung in der Region Halver I Schalksmühle nachhaltig zu sichern, haben sich die Ev. Pflegedienste MarkRuhr dazu entschieden, die Diakoniestationen Halver/Schalksmühle und Meinerzhagen/Kierspe zum 1. Januar 2022 zusammenzulegen und am Standort in Halver nur noch mit einer Nebenstelle
präsent zu sein.

Die wichtigste Botschaft: die Versorgung geht in vollem Umfang weiter. „Auch neue Kunden nehmen wir gerne auf. Am Ende bedeutet der Entschluss, dass wir die Organisationseinheit verlegen“, berichtet Fachbereichsleiter Marc Asbeck. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe, ein Hauptgrund ist das Personal. „Wir arbeiten bereits seit geraumer Zeit mit einer Personalgestellung aus Meinerzhagen, weil wir in der Region Halver/Schalksmühle die geforderte Fachkraftquote sonst nicht nachhalten können. Trotz aller Bemühungen fehlt es uns an Personal. Wir bündeln daher unsere Kräfte und Ressourcen an einem neuen, starken Standort.“

Die Diakoniestation Meinerzhagen/Kierspe, die ab dem 1. Januar somit auch für den bisherigen „Bezirk“ der Diakoniestation Halver/Schalksmühle“ verantwortlich ist, ist unter folgender Rufnummer erreichbar:
02354/ 5822. Die Anschrift lautet: Kirchstraße 17,58540 Meinerzhagen.
Ganz wichtig: die bekannte Rufnummer der Diakoniestation Halver/Schalksmühle bleibt (02353/ 903293) und auch die Anschrift für die dann neue Nebenstelle: Marktstraße 7, 58553 Halver.

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„Somit bleiben für unsere Patienten und Kunden auch die bekannten und vertrauten Ansprechpartner bestehen“, so Marc Asbeck. Denn auch die Pflegedienstleitung ist und bleibt Marion Klapproth, die schon seit zwei Jahren beide Diakoniestationen leitet. Weitere Informationen dazu sind auch unter
www.diakoniemarkruhr.de zu finden.

Arbeit des Förderkreises geht weiter

Die Diakoniestation Halver/Schalksmühle gibt es seit 1979, seit dem 19. Mai 1981 gibt es den „Förderkreis für Diakonie HalverSchalksmühle e.V.“, der aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden direkt die Patienten der Diakoniestation unterstützt, die in Halver oder Schalksmühle wohnen und bei denen die häuslichen Pflegekosten nicht in vollem Umfang von der Pflegekasse übernommen werden. Auf diese Weise entlasten wir die
Betroffenen, die auf diese Form der Unterstützung angewiesen sind, unmittelbar. Darüber hinaus finanzieren wir zusätzliche Besuchs und Betreuungsangebote durch die Diakoniestation“, sagt der erste Vorsitzende,Pfarrer Dirk Pollmann. „Natürlich bedauern wir, dass es den Standort in Halver nicht mehr gibt, aber wir können den Schritt nachvollziehen und wir wissen, dass die Arbeit und die pflegerische Versorgung in Halver und Schalksmühle weiter gesichert ist. Auch die Arbeit unseres Förder
kreises geht weiter.“

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