Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer marschierten vom Kreishaus zum Rathausplatz. Foto: IG Metall MK

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Rückkehr in die City: Nach der zweijährigen Corona-Zwangspause ist die traditionelle Maikundgebung der Gewerkschaften am Sonntag auf den Lüdenscheider Rathausplatz zurückgekehrt. Das Motto lautete in diesem Jahr „Gemeinsam Zukunft gestalten“.

Rund 800 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen nahmen nach Schätzungen der Veranstalter am Aktionstag teil.

Zunächst hatten sich rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kreishaus versammelt, um gemeinsam in einem Demonstrationszug zum Veranstaltungsort zu marschieren.

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Bei der anschließenden Kundgebung sprachen DGB-Kreisvorsitzender Bernd Schildknecht, 2. stellvertretender Bürgermeister Dirk Franke, und Michael Schnippering von ver.di.

Hauptredner war in diesem Jahr erstmals Fabian Ferber, 2. Bevollmächtigter der IG Metall im Märkischen Kreis. Ferber griff, wie seine Vorredner, das Thema Krieg in der Ukraine auf. Er stellte fest: „Die russische Regierung ist eine Terrorregierung“ und forderte: „Herr Putin, beenden Sie diesen Krieg. Wir Gewerkschafter wollen an einem friedlichen Europa bauen.“

Michael Schnippering ging auf die aktuelle Tarifauseinandersetzung ein. Der ver.di-Mann forderte Verbesserungen im Schulsozial- und Erziehungswesen.

Beim bunten DGB-Fest war die IG Metall mit verschiedenen Ständen vertreten. Dabei waren auch die alevitische Gemeinde, DRK und Jugendrotkreuz, SOKO Respekt, Gewerkschaft der Polizei, ver.di und die Friedensgruppe Lüdenscheid. Erstmals dabei war die Young Caritas mit von der Partie. Musik lieferte der Singer/Songwriter Erkan Besirlioglu, der schon bei einigen Gewerkschaftsveranstaltungen mit Erfolg aufgetreten ist.

Die Fotos in der Galerie stammen von der IG Metall im MK.

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