Symbolfoto: free fotos/pixabay.com

Volmetal. Auch wenn Präsenzveranstaltungen an der VHS Volmetal zurzeit wegen des Lockdowns noch nicht wieder möglich sind, als Online-Vortrag ist doch vieles möglich. Die ursprünglich als Vortrag in der VHS-Geschäftsstelle geplante Veranstaltung „Der wahre Preis der schnellen Mode und unsere Verantwortung“ am 10. Februar findet als Videokonferenz im Internet statt.

„Es gibt T-Shirts für drei oder Jeans für zwanzig Euro. Die günstigen Preise verführen zum nächsten Shoppingbummel und sorgen für einen vollen Kleiderschrank. Doch darunter leiden Mensch und Umwelt. Die Auswirkungen der Corona-Krise machen die Missstände im System Fast Fashion sichtbarer denn je und führen uns die Zusammenhänge und Abhängigkeiten in den textilen Lieferketten vor Augen. Die Produktion ist praktisch über Nacht durch die entstandenen Rohstoff- und Auftragskrisen zusammengebrochen. Millionen von Arbeiter*innen in Nähfabriken weltweit haben ihren Arbeitsplatz verloren und sind in existentielle Nöte geraten. Für die oftmals aussichtslosen Lagen der Arbeiter*innen sind vor allem die unfairen Einkaufspraktiken der Modemarken verantwortlich. Aber was können wir als bewusste Verbraucher*innen tun, um eine weniger ausbeuterische, gerechtere Modewelt zu schaffen?“ So die Referentin Franziska Menge von der Christlichen Initiative Romero e.V. aus Münster in der VHS-Programmankündigung.



Interessenten, die sich für diesen Live-Vortrag mit anschließender Diskussion am heimischen PC einwählen wollen, melden sich bitte per Mail bei der VHS-Leiterin Marion Görnig an goernig@vhs-volmetal.de oder telefonisch unter 02359-4644. Sie bekommen dann einen Link und weitere Informationen zugeschickt, mit dem sie sich am Mittwoch, 10. Februar, um 19.00 Uhr zum Vortrag als Zoomkonferenz einwählen können. Der Vortrag ist gebührenfrei.

 

 

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