Nezahat Baradari (am Pult) und SPD-Unterbezirksvorsitzender Gordan Dudas in der Attendorner Stadthalle. Foto: SPD

Märkischer Kreis/Attendorn. Der SPD-Kreisverband Olpe und die SPD Märkischer Kreis im Wahlkreis 149 ziehen erneut mit Nezahat Baradari in den Bundestagswahlkampf. Baradari wurde bei der Aufstellungsversammlung am Freitag, 19. Februar, in der Attendorner Stadthalle mit der Mehrheit von 31 Stimmen gewählt. Ihr Gegenkandidat Sercan Celik aus Kierspe erhielt neun Stimmen. Elf der 51 Delegierten enthielten sich der Stimme.

Die Veranstaltung fand unter strengen Corona-Schutzbestimmungen statt. Eröffnet wurde sie mit einer Gedenkminute für die Opfer des rechtsextremen Anschlags von Hanau, der sich an diesem Tag zum ersten Mal jährte.

Nach den Grußworten der Vorsitzenden Robert Kirchner-Quehl (Kreisverband Olpe) und Gordan Dudas (Unterbezirk Märkischer Kreis) hatten beide Kandidaten die Gelegenheit, sich den anwesenden Delegierten vorzustellen und ihre Inhalte und Überzeugungen kurz darzulegen.

Die beiden SPD-Kreisverbände gratulieren Nezahat Baradari zur Nominierung und wünschen ihr und und sich selbst einen erfolgreichen Wahlkampf. Sie bedanken sich bei Sercan Celik für seine Bereitschaft zur Kandidatur.

Unterbezirksvorsitzender Gordan Dudas, Bettina Lugk und Dagmar Freitag nach der Versammlung im Neuenrader Kaisergarten. Foto: SPD

Exakt vierzig Delegierte waren am Samstag, den 20.02.2021 unter strengen Corona-Auflagen in den Saal des Hotels Kaisergarten in Neuenrade zur Aufstellungsversammlung des Unterbezirks Märkischer Kreis im Wahlkreis 150 eingeladen. Hier schickte der Unterbezirk Märkischer Kreis mit Bettina Lugk und Yalcin Geyhan zwei Kandidaten ins Rennen um die Nachfolge von Dagmar Freitag. Im ersten Wahlgang konnte Bettina Lugk 20 der 40 Stimmen auf sich vereinen. Yalcin Geyhan erhielt 19 Stimmen. Es gab eine Enthaltung. Da keiner der beiden Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erhielt, war ein zweiter Wahlgang notwendig. Er brachte gleiche Ergebnis und somit eine Entscheidung hervorbrachte. Somit wird Bettina Lugk versuchen, die Nachfolge von Dagmar Freitag anzutreten.

Dagmar Freitag hatte nach 27 Jahren erfolgreicher Bundestagsarbeit bereits bei der letzten Wahl 2017 entschieden, dass dies Ihre letzte Legislaturperiode sein wird.
„Es ist ein seltsames Gefühl, dass ich heute nicht auf dem Wahlzettel stehe und es einem bewusst wird, dass nun viele Dinge für mich zu letzten Mal anstehen”, sagte sie in Neuenrade.

Bereits im Vorfeld der Konferenz hatten sich beide Kandidaten den Mitgliedern in den Ortsvereinen vorgestellt. Aufgrund der Pandemielage musste auf persönliche Treffen weitestgehend ver-zichtet werden, sodass viele Gespräche als Videokonferenzen stattgefunden haben.

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