Zum Auftakt der Klimakampagne trafen sich Lisa Flender (rechts) und Marcus Müller (2. v. r.) mit den Projektbeteiligten Helge Pfingst (links), Jochem Pferdehirt von der EnergieAgentur.NRW (4. v. r.) und Prof. Dr. Jens Watenphul von der Klimaagentur Rhein-Ruhr (3. v. r.). Foto: Merle Stickdorn

Lüdenscheid. (PSL) Im Rahmen der Kampagne „Klimaschutz mit BRAvour“ der Bezirksregierung Arnsberg rückt die Stadt Lüdenscheid das Thema Photovoltaik in den Fokus. Unterstützung erhält sie dabei von der Verbraucherzentrale, der Klimaagentur Rhein-Ruhr sowie der EnergieAgentur.NRW. Die Idee: Fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klimaagentur führen in den kommenden Wochen Gespräche mit Hausbesitzern im Wohngebiet Worthhagen und im Bereich Parkstraße/Teutonenstraße. Sie informieren die Anwohner über die Vorteile der Nutzung von Photovoltaik auf dem eigenen Grundstück. Das Projekt hat am Mittwoch, 22. September, begonnen und ist auf drei Wochen angelegt.

Gespräch mit den Anwohnern

Lisa Flender und Marcus Müller vom Fachdienst Umweltschutz und Freiraum setzten bewusst auf das direkte Gespräch mit den Anwohnern. „Wir glauben, dass wir damit eine ganz andere Wirkung erzielen können als allein mit dem Verteilen von Flyern oder einer Plakatwerbung“, sagt Flender.



Bevor die Mitarbeiter der Klimaagentur an den Haustüren klingeln, verteilen sie einige Tage im Voraus Türhänger mit ersten Informationen. So haben interessierte Anwohner die Gelegenheit, sich schon vor dem Gespräch mit dem Thema Photovoltaik auseinanderzusetzen. Jeder Türhänger enthält auch einen Ausschnitt aus dem Solardachkataster des Landes NRW für das jeweilige Wohnviertel. Die Karte bildet die Strahlungsenergie pro Jahr ab und zeigt so, wie gut die einzelnen Häuser vor Ort für eine Solarenergienutzung geeignet sind.

Kostenlose Beratung für die ersten 50 Interessenten

Interessierte können sich im Anschluss an das Gespräch an der Haustür an Helge Pfingst von der Verbraucherzentrale wenden, um weitergehende Informationen einzuholen. Die Stadt Lüdenscheid ermöglicht den ersten 50 Interessierten eine kostenlose Vor-Ort-Beratung durch einen Energieberater der Verbraucherzentrale. Bei einer solchen Beratung können beispielsweise die Eignung des Daches geprüft sowie die voraussichtlichen Kosten und eventuelle Fördermöglichkeiten besprochen werden.

 

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