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Der junge französische Pianist Adam Laloum ist ein beeindruckender Solist. Foto: Carole Bellaiche

Hagen. Im 3. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton am 13. November 2018 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) wird getanzt – nicht wortwörtlich, aber musikalisch. John Adams‘ „The Chairman Dances“, im Untertitel ein „Foxtrott für Orchester“, ist ein Ausschnitt aus der Oper „Nixon in China“ dieses amerikanischen Komponisten, in dem Mao Zedong (der „Chairman“) mit seiner Frau in der Zeit zurückblickt.

Beide schwelgen in Erinnerungen, während sie tanzen. Auch der Russe Sergej Rachmaninow befasste sich mit Tanz und übersetzte ihn in ein orchestrales Werk: Seine „Sinfonischen Tänze“ schrieb er kurz vor seinem Tod 1943 und betrachtete sie als seine beste Komposition. Selbst der eher schwermütige Hamburger Johannes Brahms macht im letzten Satz seines gewaltigen Klavierkonzerts Nr. 2 von ungarischen Weisen Gebrauch. Das Werk kommt mit solch einer Bandbreite an Ausdruck daher, dass es eher als „Sinfonie mit Klavier“ denn als typisches Klavierkonzert verstanden werden kann.

An die Präsentation dieser herausragenden Komposition des deutschen Repertoires wagt sich der junge französische Pianist Adam Laloum, dessen Interpretationen der Klavierkonzerte von Brahms beschrieben wurden mit Worten wie „ein beeindruckender und faszinierender Solist, der sich ganz in den Orchesterklang einhören und mit feinsten Schattierungen spielen kann, ohne dabei seine klare Diktion zu verlieren.“

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Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

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