Das Rezept für den Buba Bitter hat Bernd Buntenbach nicht verraten. Ein paar Zutaten hat er zum 30-Jährigen des Gertrudenschnapses aber präsentiert. Foto: tft

Neuenrade. Das Gertrüdchen ist Jahrhunderte alt. Seit Jahrhunderten gehört es zum Neuenrades Traditionsmarkt, dass ein Gertrudenschnaps ausgeschenkt wird. Bereits im 18. Jahrhundert gab es den vom Apotheker. Verbrieft ist: 1782 verlieh König Friedrich II von Preußen das Privileg in Neuenrade eine Apotheke zu betreiben.

Schankerlaubnis seit 1835

Zum offiziellen Gertrüdchengetränk wurde der Brand aus Apothekerhand 1835. Da erhielt Heinrich Adolf Hempel die Schankerlaubnis zu Gertrüdchen Schnaps anzubieten. Das hat bis heute Bestand. 1987 übernahm Apotheker Bernd Buntenbach die Gertrüdchen-Tradition von seinem Vater Karl. Er machte aus dem Schnaps einen Kräuterlikör und gab ihm den Namen Buba Bitter. Der feiert in diesem Jahr 30-Jähriges.

Sven (l.) und Alexandra Simons haben vor elf Jahren die Gertrüdchen-Apotheker-Tradition von Bernd Buntenbach (r.) übernommen. Hier zeigen sie das Neuenrader Apotheken-Privileg von 1782. Foto: tft

Mittlerweile haben Dr. Sven Simons und Alexandra Simons die Neuenrader Apotheker-Tradition übernommen. Als sie 2008 von Bernd und Renate Buntenbach die Neuenrader Apotheken übernahmen, gehörte auch die Gertrüdchen Schankerlaubnis dazu. Ab Freitag (16. März 2018) wird der Bitter in der Gertrudenpassage serviert.

Was für seinen Verzehr und alle übrigen alkoholischen Getränke gilt, ist alljährlich auf den Wochenmärkten der Region von den traditionellen Gertrüdchen-Boten zu hören: “Schnaps und Bier sind in Maßen zu genießen”.

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