Die Organisatoren und Sponsoren stellen das Festivalprogramm vor: (v.li.) Stephan Düppe (FernUniversität), Kirstin Fischer (HAGENagentur), Thomas Zielinski (Vorstandsvorsitzender Sparkassenstiftung für Hagen), Dr. Patric Albrecht (FernUniversität), Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Prof. Dr. Frank Hillebrandt (FernUniversität), Heike Wahnbaeck (Kuratorin), Rolf Möller (EXTRABREIT), Wolfgang Röspel (Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassenstiftung für Hagen), Margarita Kaufmann (Beigeordnete für Kultur der Stadt Hagen), Hermann Backhaus (Vorstandsvorsitzender der Märkischen Bank) und Erik Höhne (Vorstandssprecher Mark-E). Foto: Stadt Hagen/Clara Berwe

Hagen. Von der Hagener Musikszene gingen so viele Impulse aus, dass Hagen Anfang der 1980er Jahre als „Deutsches Liverpool“ galt. 40 Jahre nach den Glanzstunden der Hagener Musikgeschichte holt „HAGEN POPSTAR GLÜCK – Das Festival!!“ die Aufbruchsstimmung der 1980er Jahre zurück an die Volme. Vom 31. August bis zum 23. September heißt es: „Rein ins Museum und rauf auf die Bühne“ – Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, Führungen….

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Die wohl aufregendste Zeit in der Hagener Musikgeschichte ist Thema der Ausstellung im Osthaus Museum. Größtenteils noch nie veröffentlichte Fotos und Filmausschnitte sowie Plakate, Platten, Fanartikel, Musikequipment, Konzert- und Studiotechnik, Bühnenoutfits, Originalzeichnungen und Layouts zu Plattencovern lassen die Zeit wieder lebendig werden. Im Soundraum wird der Trickfilm des schottischen Künstlers John McGeoch gezeigt, der die Hagener Musikszene vor 40 Jahren beleuchtet.

Vom 31. August bis 23. September wirft die Ausstellung (Eröffnung am Freitag, 31. August, um 18.30 Uhr) mit über 300 Exponaten einen neuen Blick auf das Musikmärchen der 1970er und 1980er Jahre in einer Stadt, die im Musikbusiness weit entfernt von Metropolen wie Köln, Hamburg oder Berlin liegt – Städte, in denen Plattenfirmen, bedeutende Auftrittsorte oder Medienhäuser situiert sind.

In Hagen existierte allerdings schon Mitte der 1970er Jahre eine erfolgreiche Musikszene, die einige Jahre später junge Musiker aus der Provinz an die Spitze der Charts katapultierte. Die großen Karrieren von Inga und Annette Humpe, Extrabreit und Nena starteten in jener Zeit. Die Ausstellung versucht zu ergründen, warum gerade in Hagen die Bedingungen für den Start in diverse Musikkarrieren so gut waren.

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Publikation über die damalige Zeit. Kuratiert wird die Ausstellung von Heike Wahnbaeck in Zusammenarbeit mit dem Osthaus Museum und der FernUniversität in Hagen.

Alle aktuellen Informationen rund um das Festival auf www.hagen.de/festival

 

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