Christian Wolff beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem 19. Jahrhundert. Jetzt hat er einen Roman vorgelegt, der in dieser Zeit spielt. Foto: Christian Wolff

Iserlohn. Die Stadtbücherei Iserlohn lädt alle Fans des Historischen Romans am Mittwoch, 3. August, herzlich ein zur Premierenlesung von „Das Blut der Freiheit“. In seinem Romandebüt über die Revolution in Iserlohn und das Landwehrbataillon im Regiment No. 16 führt der Autor Christian Wolff sein Publikum zu den Anfängen der Demokratie in Deutschland und setzt zugleich dem Iserlohner Bataillon des Landwehrregiments No. 16 ein literarisches Denkmal.

Einigkeit und Recht und Freiheit – davon träumen im März 1848 viele in Deutschland. Ein Jahr später ist der Traum vorbei. Vor allem Preußen geht rigoros gegen die rebellischen Demokraten vor. Der junge Leutnant Carl Ahlberg sieht darin seinen Vorteil. Kampf bedeutet Siegen und Sieg bedeutet Orden und Karriere – seine Chance, sich endlich aus dem Würgegriff des despotischen Vaters zu befreien. Doch je länger die Kämpfe dauern, umso mehr ist Carl gezwungen, seine Ideale auf den Prüfstand zu stellen. Vor allem sein neuer Bursche Otto bringt ihn dazu, die Welt mit den Augen des kleinen Mannes zu sehen. Und dann ist da noch Sophie, die sein Herz im Sturm erobert … Carl muss sich entscheiden: Wie viel ist er bereit zu opfern – und worin liegt am Ende für ihn das Glück?

Christian Wolff beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Geschichte des 19. Jahrhunderts, insbesondere den Revolutionsjahren 1848 und 1849, und veröffentlichte 2016 dazu die Publikation „Der preußische Infanterist im badischen Feldzuge 1849“.

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Die Lesung am Alten Rathausplatz 1 beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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