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Dagmar Freitag wird im nächsten Jahr nicht erneut für den Bundestag kandidieren. Foto: Frank Ossenbrink

Märkischer Kreis. Dagmar Freitag steht für eine erneute Bundestagskandidatur bei der Wahl im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung. Das gab die 67-jährige SPD-Politikerin aus Iserlohn am Montag (12.10.) bekannt.

“Dieser Entschluss stand für mich bereits seit der letzten Wahl 2017 fest und hat sicher auch niemanden in der märkischen SPD überrascht, aber in den vergangenen Tagen habe ich auch offiziell den SPD-Unterbezirksvorsitzenden Gordan Dudas sowie die Vorsitzenden der Ortsvereine meines Wahlkreises informiert”, schreibt Dagmar Freitag auf ihrer Homepage.

Mehr Raum für Privates

Damit setzt die langjährige heimische Bundestagsabgeordnete ihre persönlichen Planungen in die Tat um. “Mir ist wichtig, dass ich aus freien Stücken die Politik verlasse und sich nun auch Möglichkeiten eröffnen, privaten Erwägungen wieder etwas mehr Raum geben zu können”. Aber bis zur Bundestagswahl 2021 stehe sie den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam mit ihrem Team weiterhin für Fragen, Auskünfte und Hilfestellungen zur Verfügung.

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Seit 1994 im Bundestag

Dagmar Freitag ist seit 1994, als sie ihr Mandat über die NRW-Landesliste holte, Abgeordnete des Deutschen Bundestags. Danach war sie sechs Mal direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises MK II (bis 2002 Wahlkreis MK I) mit den Gemeinden Altena, Balve, Hemer, Iserlohn, Menden, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade, Plettenberg und Werdohl. Sie war von 1998 bis 2009 Sprecherin der Arbeitsgruppe Sport der SPD-Bundestagsfraktion. Im November 2009 wurde sie Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag. Seit 2009 ist sie darüber hinaus Mitglied des Auswärtigen Ausschusses.

 

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