Dagmar Freitag (links) unterhielt sich am Samstag auch mit einigen der Helferinnen und Helfern, die an den Aufräumarbeiten beteiligt waren. Foto: Wolfgang Teipel

Plettenberg. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag hat sich bei Besuchen in den Städten und Gemeinden ihres Wahlkreises einen Überblick über die Schäden verschafft, die die Flutkatastrophe angerichtet hat. Beim Stopp in der Möbelbörse der Freiwilligenzentrale der Diakonie fand die Politikerin am Samstag den schon nahezu völlig geräumten Komplex am Köbbinghauser Hammer vor.

„Ich kann das Ausmaß der Schäden erahnen“, sagte sie am Samstagmittag. Tatsächlich hatte sie vor etwa einem Jahr nach ihrem Umzug einige Möbel gespendet und dabei eine gut bestückte Ausstellungshalle besichtigen können. Heike Schaefer, Leiterin der Freiwilligenzentrale, und Manfred Gurk, Motor der Möbelbörse, unterrichteten Dagmar Freitag über den aktuellen Stand. „Wir machen auf jeden Fall weiter, allerdings mit einem veränderten Konzept“, kündigte Heike Schaefer an. Wann es so weit sein werde, sei allerdings noch offen.

Dagmar Freitag und Bettina Lugk im Gespräch mit Manfred Gurk von der Möbelbörse.

„Wir brauchen mehr Unterstützung“, sagte Heike Schaefer und informierte die Politikerin darüber, dass das Jobcenter zurzeit nicht alle zwölf Arbeitsgelegenheiten ausschöpfe, die die Möbelbörse zur Verfügung stelle.

Anschließend unternahm Dagmar Freitag, die nicht wieder für den neuen Bundestag kandidiert, einen Abstecher zur Oesterhalle. Die Schützenhalle dient zurzeit als Sammelstelle für Sachspenden, die an Hochwassergeschädigte verteilt werden. Zum Abschluss ihrer Rundreise besuchte die Politikerin noch Balve und Neuenrade. Begleitet wurde sie unter anderem von Bettina Lugk, die als Nachfolgerin von Dagmar Freitag in den Bundestag einziehen möchte.

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