Volksbank-Vorstand Jens Brinkmann, Bürgermeister Altena Uwe Kober und Volksbank-Bereichsleiter Privatkunden Stefan Ohrmann. Foto: Volksbank in Südwestfalen

Altena/ Balve. Bereits im Juli hatte die Volksbank in Südwestfalen eG über ihre Crowdfunding-Plattform www.vbinswf.viele-schaffen-mehr.de die Spendenaktion „Südwestfalen hilft!“ gestartet – mit überwältigender Resonanz.

Die Crowdfunding-Plattform der Volksbank fördert das individuelle Engagement in der Region – denn viele einzelne Unterstützer schließen sich zu einem Schwarm – der sogenannten Crowd zusammen, um mit kleinen Einzelbeträgen Großes in der Nachbarschaft zu bewegen. So auch für die Opfer der Unwetterkatastrophe in Altena und Balve.

600 einzelne Unterstützer

Nun konnten sich Balves Bürgermeister Hubertus Mühling und sein Amtskollege Uwe Kober aus Altena über das Ergebnis der Schwarmfinanzierung freuen: 106.804 Euro kamen zusammen; 600 einzelne Unterstützer hatten gespendet. 26.700 Euro davon gehen nach Balve, den Rest erhält die schwer vom Unwetter getroffene Stadt Altena.

„Die Aktion der Volksbank ist ein herausragendes Beispiel für gelebte Solidarität. Viele betroffene Menschen haben keine Elementarversicherung – schnelle finanzielle Unterstützung ist daher sehr wichtig“, sagte Bürgermeister Uwe Kober bei der symbolischen Scheckübergabe. „Nachbarschaftshilfe funktioniert auch über Stadtgrenzen hinweg. Das hat die regionale Crowdfunding-Aktion der Volksbank auf eine sehr beeindruckende Weise unter Beweis gestellt“, betonte Hubertus Mühling bei der symbolischen Spendenscheckübergabe. „Ich möchte allen Unterstützern unseres Crowdfundings für die Geschädigten des Jahrhundertunwetters ganz herzlich danken. Der Erfolg der Aktion „Südwestfalen hilft!“ ist überwältigend“, ergänzte Vorstand Jens Brinkmann.

Volksbank-Vorstand Jens Brinkmann, Bürgermeister Balve Hubertus Mühling und Volksbank-Bereichsleiter Privatkunden Stefan Ohrmann. Foto: Volksbank in Südwestfalen

Co-Funding durch die Volksbank

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ – diese Überzeugung teilen Genossenschaftsbanken seit jeher. Die Crowdfunding-Plattform der Volksbank entspricht dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ bestens, denn auf der Webseite können Menschen aus dem südlichen Märkischen Kreis seit nun schon fünf Jahren um Unterstützung für ihr gemeinnütziges Projekt werben. Die Volksbank stockt bei dieser Form der Online-Schwarmfinanzierung eingegangene Spenden zusätzlich mit dem so genannten CoFunding auf.

So war es auch bei der Aktion „Südwestfalen hilft“ zugunsten der Flutgeschädigten in den Städten Balve und Altena. 106.804 Euro wurden über die Crowdfunding-Seite bis zum 4. August eingesammelt – darin enthalten sind rund 31.500 Euro Co-Funding der Volksbank. „600 Unterstützerinnen und Unterstützer haben gespendet. Darunter waren viele Einzelpersonen und Volksbank-Kollegen, aber auch Unternehmen und Vereine aus der Region, die ihre lokalen Netzwerke mobilisiert haben“, freut sich Jens Brinkmann.

Unterstützung für das THW

Auch die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken hat Hilfe vor Ort mobilisiert und unterstützt das Technische Hilfswerk (THW) mit 1,25 Millionen Euro als nationale Soforthilfe. Flankiert wird dieses überregionale Engagement der genossenschaftlichen FinanzGruppe durch viele regionale Hilfsaktionen. So haben neben der Volksbank in Südwestfalen auch viele weitere Genossenschaftsbanken unter der Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ eigene Initiativen gestartet, um den Menschen, die durch die Hochwasserflut alles verloren haben, unbürokratisch zu helfen. Bislang wurden insgesamt rund drei Millionen Euro an Spenden über diese Crowdfunding-Aktionen gesammelt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here