Die Teilnehmer der "Critical Mass"-Aktion drehten in geschlossener Formation eine Runde durch Lüdenscheid. Foto: privat

Lüdenscheid. Im Rahmen der weltweiten Critical Mass-Bewegung haben sich am Freitag, 22. Februar, rund 20 Radfahrer am Breitenfeld 3 getroffen.

Die Criticalmass ist ein unorganisiertes Zusammentreffen von Menschen, die sich aus unterschiedlichen Motiven für den Radverkehr stark machen. Hierbei handelt es sich um eine monatliche Aktion, die auf den dringend notwendigen Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr aufmerksam macht. Die, wörtlich übersetzt: „kritische Masse“ startete als geschlossener Verband mit einer zweifachen Runde über Heedfelder Straße, Sauerfeld bis zum Bräukenkreuz und zurück. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt Radfahrgruppen ab 16 Teilnehmern als geschlossene Einheit zusammenzubleiben. Für heimische Verhältnisse eine durchaus ungewohnte Situation, mit der sich manch Autofahrer erst einmal zurechtfinden musste.



Nach der Tour tauschten sich die Radler noch über die ihrer Ansicht nach stark ausbaubedürftige Lüdenscheider Rad-Infrastruktur aus. Besonders auf den innerstädtischen Kurzstrecken, ist das Fahrrad unschlagbar umweltfreundlich, schnell und günstig und ein effektives Mittel um selbst aktiv mitzuwirken, etwas für den Klimaschutz, eine lebenswertere Stadt und die eigene Gesundheit zu tun.

Die nächste Critical Mass startet am 29 März, wieder um 18 Uhr am Breitenfeld 3. Interessierte Radfahrer, so Teilnehmer Frank Theis, sind herzlich willkommen sich anzuschließen. Für die gleichen Ziele sammeln wir Unterschriften: https://www.aufbruch-fahrrad.de/

 

 

 

 

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