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Fitnessstudios dürfen wieder öffnen. So nah dürfen sich die Sportlerinnen und Sportler allerdings nicht kommen. © contrastwerkstatt - Fotolia.com

Lüdenscheid. (PSL) – Das Land Nordrhein-Westfalen hat seine Coronaschutzverordnung am 8. Mai angepasst. Eine Reihe der neuen Regelungen, die ab 11. Mai in Kraft treten, betreffen auch die Stadt Lüdenscheid.

Laut der Verordnung wird das Kontaktverbot im öffentlichen Raum erweitert. Ab Montag, 11. Mai, dürfen sich nun Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften treffen.

Kultur

Grundsätzlich bleiben Konzerte und Aufführungen von Theatern, Opern- und Konzerthäusern weiter verboten. Es sind aber Ausnahmen möglich. Wenn das Ordnungsamt der Stadt Lüdenscheid einem strengen Hygienekonzept zustimmt und nicht mehr als 100 Zuschauer zugelassen werden, dürfen Veranstaltungen stattfinden. Auch im Freien sind Aufführungen mit bis zu 100 Zuschauern möglich – wenn Vorkehrungen zur Hygiene getroffen und die Mindestabstände von 1,5 Metern eingehalten werden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August komplett untersagt. Darunter fallen beispielsweise Volksfeste, Spezialmärkte und Jahrmärkte sowie Kirmesveranstaltungen, (Musik)Festivals sowie Schützen- oder Weinfeste.

Sport

Ab Montag dürfen auch Fitnessstudios, Tanzschulen sowie öffentliche und private Sportanlagen unter strengen Auflagen wieder für den kontaktfreien Sport öffnen. Die Stadt Lüdenscheid wird zunächst ihre eigenen Sportanlagen prüfen, bevor eine Öffnung möglich ist. Für Tanzschulen gilt: Die Ausübung ist auf einen festen Tanzpartner beschränkt, oder es muss ein Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet sein. Für Fitnessstudios gelten Hygiene- und Infektionsschutzstandards, die als Anlage der Verordnung zu finden sind.

Freizeit- und Vergnügungsstätten

Diese Einrichtungen müssen noch geschlossen bleiben:

  • Bars, Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft und den Eigentumsverhältnissen,
  • Hallenschwimmbäder, „Spaßbäder“, Saunen und ähnliche Einrichtungen,
  • Freibäder bis einschließlich 19. Mai 2020,
  • Spielbanken unter Ausnahme der Automatenspiele,
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen.

Öffnen dürfen Spielhallen, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen sowie Automatenspiel-Bereiche in Spielbanken.

Das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen bleibt verboten.

Körpernahe Dienstleistungen

Tätowieren ist bis auf weiteres verboten. Für die folgenden Handwerker- und Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, sind die in der Anlage zur Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten:

  • Friseurleistungen,
  • Fußpflege,
  • Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre,
  • Massage

Für weitere Hinweise und Hilfsmittel können sich Einrichtungen an ihre jeweiligen Berufsverbände wenden.

Gastronomie

Beim Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Kneipen, Imbissen, (Eis-)Cafés, öffentlich zugänglichen Mensen und Kantinen sowie anderen Einrichtungen der Speisegastronomie müssen die in der Anlage zu Coronaschutzverordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards beachtet werden. Am selben Tisch dürfen neben Familien auch Personen aus maximal häuslichen Gemeinschaften zusammen sitzen. Veranstaltungen wie Hochzeits-  oder Geburtstagsfeiern sind weiterhin nicht erlaubt.

Weitere Hinweise und Unterstützung erhalten Gastronomen bei ihren Berufsverbänden wie zum Beispiel dem Hotel- und Gaststättenverband NRW (DEHOGA NRW).

Link zu der ab 11. Mai 2020 gültigen Verordnung

Anlage Hygiene- und Infektionsschutzstandards zur CoronaSchVO vom 8. Mai 2020

 

 

 

 

 

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