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Bild von Klaus Hausmann auf Pixabay


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Plettenberg. Das Ordnungsamt der Stadt Plettenberg warnt vor dem Hintergrund leicht steigender Covid-19-Infektionszahlen vor offenbar zunehmendem Leichtsinn.

“Zwar verhalten sich die meisten Bürger, Vereine und Gewerbetreibenden nach wie vor vorbildlich”, stellt Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel fest. Zu beobachten sei bei stichprobenhaften Kontrollen jedoch eine zunehmende Müdigkeit, Grundregeln zur Vermeidung einer Coronavirus-Übertragung einzuhalten.

In Geschäften und Imbissbetrieben müsse inzwischen häufiger daran erinnert werden, die Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Wenige “schwarze Schafe” unter den Gewerbetreibenden nehmen es mit den Coronaregeln ebenfalls nicht so genau: Da werden beim Friseur vor dem Haarschnitt die Haare nicht gewaschen; ein Gastwirt bedient im Gastraum ohne Mund-Nase-Bedeckung, vernachlässigt die Gästeerfassung für das Gesundheitsamt, ignoriert den einzuhaltenden Mindestabstand zwischen Tischen; ein Einzelhändler hält wichtige Hygieneregeln nicht ein.



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“Das rücksichtslose Verhalten weniger schwarzer Schafe führt dazu, dass die Kontrollen wieder intensiviert werden müssen.”

Thorsten Spiegel, Fachgebietsleiter Sicherheit, Ordnung, Brandschutz und Rettungswesen Foto: Stadt Plettenberg

“Die Ordnungsbehörde muss in diesen Fällen Bußgeldverfahren einleiten”, erklärt Thorsten Spiegel. Bei gravierenden Verstößen drohen empfindliche Bußgelder von bis zu 25.000 Euro. “Wir gehen auch dem Verdacht nach, dass unter Missachtung der Coronaregeln eine größere Fete gefeiert wurde. Das rücksichtslose Verhalten weniger schwarzer Schafe führt dazu, dass die Kontrollen wieder intensiviert werden müssen.”

Diese schwarzen Schafe, aber auch Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten und der angedachte Regelbetrieb in Schulen führten zu einer Gemengelage mit einem kaum einschätzbaren Gefahrenpotenzial, so Thorsten Spiegel. Da Covid-19-Erkrankungen insbesondere bei Risikogruppen schwere Verläufe nehmen können, appelliert das Ordnungsamt an jeden Einzelnen, weiterhin achtsam zu sein und sich verantwortungsvoll zu verhalten.

Dazu gehöre auch, Lockerungen der Coronaschutzverordnung keinesfalls auszureizen und bei zulässigen Feiern aus besonderem Anlass (z.B. Hochzeiten) Schutzmaßnahmen zu ergreifen (z.B. Handdesinfektion, möglichst kein Selbstbedienungsbuffet anbieten, Musiker mit erhöhtem Sicherheitsabstand, Bedienung trägt Mund-Nase-Bedeckung, Gästeliste, gründliches Lüften). “Grundpfeiler achtsamen Verhaltens sind nach wie vor Abstandhalten, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, Einhalten von Hygieneregeln, gründliches Lüften von Innenräumen”, betont Thorsten Spiegel.

“Selbst im günstigsten Fall müssen wir uns darauf einstellen, dass die Gefahr einer Virus-Verbreitung noch über einen langen Zeitraum hinweg durch achtsames Verhalten und Hygienemaßnahmen gebannt werden muss. Das kann nur gemeinsam gelingen”, appelliert Thorsten Spiegel an alle.

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