Die städtischen Schulen sind in der vergangenen Woche mit 16.000 Coronatests beliefert worden. Symbolfoto: Alexandra Koch/pixabay.com

Lüdenscheid. (PSL) Die städtischen Schulen sind fürs Erste versorgt: Das Land Nordrhein-Westfalen hat in der vergangenen Woche rund 16.000 Corona-Selbsttests nach Lüdenscheid liefern lassen. Die Kindertagesstätten hingegen warteten am Montagmittag, 12. April, noch auf die versprochenen Tests.

Seit dieser Woche gilt an den Schulen in NRW eine grundsätzliche Testpflicht für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie sämtliches an der Schule tätiges Personal. Genauer gesagt: Zwei Tests pro Person und Woche sind laut Corona-Betreuungsverordnung vorgeschrieben. Einmal pro Woche sollen die Schulen beliefert werden. Das Land NRW hat einen Bedarf von 5,5 Millionen Euro an Tests ermittelt – pro Woche.

„Einbahnstraßen-System“

In den Lüdenscheider Schulen ist ein „Einbahnstraßen-System“ vorgesehen: Kinder und Jugendliche werden in die Klassenräume geführt, machen den Test mit dem Nasenstäbchen unter Aufsicht des Lehrpersonals und verlassen den Raum wieder. Damit – und mit der Einhaltung des Mindestabstands – soll die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich gehalten werden. Außerdem gilt auf dem gesamten Schulgelände die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen.

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In dieser Woche sind es ausschließlich die Abschlussklassen der Sekundarstufen I und II, die den Unterricht vor Ort unter Testpflicht-Bedingungen wieder aufnehmen. Auch Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase I kehren wieder zum Präsenzbetrieb zurück. Für alle anderen Jahrgänge hingegen ist aufgrund der hohen Infektionszahlen in dieser Woche zunächst Distanzunterricht angesagt. Je nachdem, wie sich die Situation entwickelt, sollen diese Klassen ab der kommenden Woche im Wechselunterricht beschult werden.

Die Kitas warten noch

Auch Kindertagesstätten will das Land mit Corona-Schnelltests für Kinder sowie Personal ausstatten. Auch hier sind zwei Tests pro Person und Woche vorgesehen. Anders als bei den Schulen waren die städtischen Kitas am Montag aber noch nicht beliefert worden. Die Landesregierung hatte bereits angekündigt, dass es zu Verzögerungen kommen könnte.

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