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Foto: amrothman/pixabay.com
64 Personen sind aktuell am Corona-Virus erkrankt.
Die meisten Infizierten kommen aus Lüdenscheid.
Kontaktpersonen gibt es in allen Städten und Gemeinden.
Im Mendener St. Vincenz-Krankenhaus ist ein 85-Jähriger aus Fröndenberg (Kreis Unna) an den Folgen der Corona-Infektion gestorben.
In Nordrhein-Westfalen gibt es bislang 12.017 nachgewiesene Fälle. 88 Personen sind gestorben (Stand: 27. März, 16.30 Uhr)

Märkischer Kreis. (pmk) Die Corona-Pandemie breitet sich weiter aus. Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises meldet aktuell 64 bestätigte Coronafälle. Dem gegenüber stehen 15 Personen die wieder gesund sind. Elf Personen befinden sich im Krankenhaus. Unter Quarantäne stehen neben den Infizierten auch 399 Kontaktpersonen. Lediglich in Meinerzhagen, Nachrodt-Wiblingwerde, Altena und Werdohl sind bisher keine Corona-Fälle nachgewiesen.

Infizierte und Kontaktpersonen verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden:

• 11 Kontaktpersonen in Altena
• 1 Infizierter und 22 Kontaktpersonen in Balve
• 7 Infizierte und 12 Kontaktpersonen in Halver
• 8 Infizierte und 24 Kontaktpersonen in Hemer
• 1 Infizierter und 8 Kontaktpersonen in Herscheid
• 8 Infizierte und 56 Kontaktpersonen in Iserlohn
• 1 Infizierter und 8 Kontaktpersonen in Kierspe
• 19 Infizierte und 82 Kontaktpersonen in Lüdenscheid
• 17 Kontaktpersonen in Meinerzhagen
• 11 Infizierte und 45 Kontaktpersonen in Menden
• 3 Kontaktpersonen in Nachrodt-Wiblingwerde
• 2 Infizierte und 7 Kontaktpersonen in Neuenrade
• 4 Infizierte und 90 Kontaktpersonen in Plettenberg
• 2 Infizierte und 8 Kontaktpersonen in Schalksmühle
• 6 Kontaktpersonen in Werdohl

Seit Montag laufen die Corona-Testungen in den Drive-In-Stationen in Iserlohn, Lüdenscheid und Plettenberg. An allen drei Standorten sowie dem mobilen Dienst wurden seither insgesamt 752 Abstriche genommen. Allein am Donnerstag waren es 176 – in Iserlohn 89, in Lüdenscheid 48 und in Plettenberg 39. Bei den Hausbesuchen der beiden mobilen Teams wurden 33 Personen getestet.

Die Tests erfolgen nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Die Kriterien liegen dem Hausarzt vor. Wenn er eine Testung für erforderlich hält, schreibt er eine Überweisung und sendet sie an den Märkischen Kreis. Der vereinbart einen Termin mit dem Patienten an einen der drei Drive-In Stationen oder in Ausnahmefällen einen Hausbesuch. Ohne Anzeichen für eine Erkrankung sollte von einem Test abgesehen werden. Das empfiehlt der Märkische Kreis.

Das Gesundheitstelefon und die Telefonzentrale der Kreisverwaltung sind zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar. Aufgrund der hohen Zahl an Anrufern kann es allerdings zu Wartezeiten kommen. Der Kreis bittet um Geduld und Verständnis. Die Notrufnummer 112 ist ausschließlich für Notfälle gedacht. Sie sollte ebenso wenig wie die Polizei-Notrufnummer 110 nicht unnötig blockiert werden. Für Anfragen zum Coronavirus hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe unter der 116117 einen telefonischen Patientenservice eingerichtet. Das Gesundheitsministerium NRW hat ein Bürgertelefon zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet. Das Gesundheitstelefon des Märkischen Kreises ist unter 02351/966-7272 von 7:30 bis 18 Uhr erreichbar.

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