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Keine Zukunft mehr in Lüdenscheid: Die CDU hat angekündigt, dass sie die Abwahl von Thomas Ruschin unterstützen wird. Foto: TACH!-Archiv/Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die CDU in Lüdenscheid ist erschüttert, dass der Beigeordnete Thomas Ruschin nun Mitglied in der AfD, einer rechtspopulistischen Partei, geworden ist. Dabei hat er noch selbst vor kurzem eben diese Partei als „rechtsradikal“ bezeichnet.

„Seine wechselnden Parteizugehörigkeiten in der Vergangenheit“, so der CDU-Vorsitzende Schwarzkopf, „sprechen nicht gerade für eine stabile politische Haltung. Es scheint eher eine Ausrichtung nach persönlichen Opportunitäten zu sein. Thomas Ruschin war als FDP-Mitglied nach Lüdenscheid gekommen, ist dann in die CDU eingetreten, war bei der Werteunion, um dort wegen des engen Kontaktes des Vorsitzenden der Werteunion zur AfD wieder auszutreten. Daher erscheint es wenig glaubwürdig, sich nun als politischer Märtyrer stilisieren zu wollen.”

Oliver Fröhling, Fraktionsvorsitzender der CDU sieht eher Ruschins Wunsch im Vordergrund, mit einem goldenen Handschlag wieder in die alte Heimat nach Berlin wechseln zu wollen. „Die Provokation des Wechsels kurz vor der Stichwahl war bewusst gewählt“, so Fröhling. Nun führe kein Weg daran vorbei, ihn in der nächsten Zeit abzuwählen. „Seine Leistung und sein Verhalten stehen nicht für konservative Werte und werden seinem Amt in unserer Heimatstadt nicht gerecht“, so Schwarzkopf.

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1 KOMMENTAR

  1. …konservative Werte….und so was sagt einer von der CDU !!!!! Diese Werte vertritt die CDU schon lange nicht mehr. Stattdessen Händchen halten mit rot-grün. Oh, CDU, wie tief bist du gesunken.

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