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Die CDU schlägt die Einführung einer Maskenpflicht für Lüdenscheid vor. Foto: Orna Wachmann/pixabay.com

Lüdenscheid. Die Lüdenscheider CDU begrüßt die Lockerung der bisherigen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Gleichzeitig befürchtet sie aber, dass Menschen sich zu sorglos verhalten. Deshalb schlägt sie die Einführung einer Gesichtsmaskenpflicht in Lüdenscheid. In einem Brief wendet sich CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Fröhling an Bürgermeister Dieter Dzewas und die Fraktionsvorsitzender der anderen Ratsparteien. Fröhling schreibt:

“Die Landes- und Bundesregierung empfiehlt bekanntlich dringend das Tragen einer Maske in öffentlichen Bereichen, um die Ausbreitung des Corona-Virus weiter einzudämmen. Die seit Montag geltenden teilweisen Lockerungen sind aus unserer Sicht ein wichtiger und richtiger Schritt, bergen jedoch auch das Risiko, dass sich die Verbreitung des Virus wieder verstärkt.

Es entsteht teilweise der Eindruck, dass einige Menschen die Pandemie bereits als besiegt erachten und Abstände und Schutzmaßnahmen als nicht mehr so erforderlich ansehen. Ein Blick in Bau- und Supermärkte, Gartencenter oder das Stern-Center lässt dies jedenfalls vermuten.



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Wir als CDU-Fraktion schlagen daher vor, dem Beispiel einiger Städte wie Jena oder Münster und Bundesländer wie Bayern und Sachsen zu folgen und ab dem 27.04.2020 für die Stadt Lüdenscheid die Maskenpflicht einzuführen. Es geht uns vor allem darum, die Ansteckungsgefahr durch eine Tröpfchen-Übertragung durch Husten, Niesen und vor allem bei der Aussprache zu reduzieren. Die Stadt Jena verzeichnete beispielsweise schon fünf Tage nach Einführung der Maskenpflicht keine Neuinfektionen durch Covid-19 mehr.

Nach unserer Ansicht sollte im ÖPNV, in öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen, auf dem Wochenmarkt und immer dann, wenn eine Dienstleistung in Anspruch genommen oder erbracht wird und die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, Nase und Mund bedeckt werden. Dies sollte vor allem mit waschbaren Stoffmasken, selbst genähten Masken oder auch mit Schals oder Tüchern erfolgen. Die zertifizierten Masken sollten den Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und -diensten oder dem Rettungsdienst vorbehalten werden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich unserem Vorschlag anschließen und die Maskenpflicht zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt umsetzen würden.”

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2 KOMMENTARE

  1. Bei einer Maskenpflicht, müssen sowol Anzahl vorhanden sein und auch die Kosten übernommen werden. Das ist ja wohl auch ein Grund warum es dieses Gesetz in Deutschland nicht gibt, dann wären die Krankenkassen binnen 6 Wochen pleite. Bei einer Maskenpflicht muss dann auch vorgeschrieben werden das es sich um eine nachgewiesen effektive Maske handelt wie z.b. FFP2 oder FFP3 die sind nunmal für die Befölkerung nicht bezahlbar. Auch die Ausrüstung unserer Beamten oder Bediensteten im Ordnungswesen brauchen diese zugelassene Ausrüstung. Worauf noch zu achten wäre, das diese kein Ausathemventil haben. – wir wollen doch auch unser Umfeld schützen, oder ?

  2. Lüdenscheid 22.04.2020
    Ihr Bericht vom Boten
    Hallo Sehr geehrte Damen und Herren,
    guter vorschlage mit der Masken Pflicht.
    Nur gibt es im Moment keine Masken zu Kaufen.
    Wir haben mit guten Glück 2 billige weckschmeismasken aus China,in der Staberg Apotheke für 40 Euro bekommen.
    Meine Frau und ich sind Schwerstbehindert
    und Leben am ezistens Minimum.
    Wir haben es so schon schwer durchzukommen.
    Ich selbst habe eine schwer einstelbahre Diabetes
    meine Frau ist auch Diabetiker.
    Nun erkläre sie mir mal Bitte wie wir solche teuren
    Masken bezahlen sollen.
    Dazu kommt noch das meine Frau eine ständige Begleit- Person brauch.Ich Bitte sie mir die ständigen Schutz Masken zuzuschicken damit wir ständigen Leben teil nehmen können.
    Freundlichen Grüßen
    Familie
    Jürgen Schöffer
    Scharnhorststr.78
    58511 Lüdenscheid
    Telefon 02351-943933
    mailto:familieschoeffer@t-online.de

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