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Abschlussfeiern z.B. in der PSG-Schützenhalle (wie auf dem Bild vom ASG-Abiball 2015) wird es für die Schüler*innen in diesem Jahr nicht geben. Die CDU-Ratsfraktion möchte aber möglichst feierliche Zeugnisübergaben ermöglicht wissen. Foto: Archiv Schlütter

Plettenberg. Die CDU-Ratsfraktion möchte den diesjährigen Abschlussklassen der weiterführenden Schulen trotz Corona-Bedingungen möglichst feierliche Übergaben der Abschlusszeugnisse ermöglichen. CDU-Fraktionsgeschäftsführer Patrick Hansmann bittet in einer Anfrage zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (26. Mai, 17 Uhr, Ratssaal) die Stadtverwaltung, in Abstimmung mit den Schulleitungen entsprechende Möglichkeiten auszuloten.

Zusendung des Abschlusszeugnisses per Post oder Abholung im Sekretariat – diese unpersönlichen Varianten möchten Patrick Hansmann und die CDU-Fraktion vermeiden. Auch wenn eine feierliche Zeugnisübergabe in den Schulgebäuden aufgrund der aktuellen Rechtslage nicht möglich sei, gebe es seiner Ansicht nach Möglichkeiten, diese unter Beachtung von entsprechenden Sicherheitsstandards durchzuführen, schreibt Patrick Hansmann.

„So wäre es vielleicht möglich, die Übergabe auf den Schulhöfen zu gestalten. Klar ist, dass nicht ganze Familienverbände daran teilnehmen können. Eltern und Geschwister sollten möglich sein. Aber eine Übergabe im Freien mit den entsprechenden Abständen scheint mir möglich. Die Verwaltung könnte die Schulen hier bei der Organisation unterstützen und z. B. für Technik (Lautsprecher) oder ggf. Absperrungen oder Markierungen sorgen. So könnten einhergehend mit der Zeugnisübergabe vielleicht auch Reden gehalten werden. Vielleicht ließe sich eine solche Übergabe auch als Picknick gestalten, wo jeder für sich etwas mitbringt. Die Möglichkeiten scheinen mir trotz der widrigen Umstände in vielerlei Hinsicht gegeben. An Schulen, wo der der Platz vielleicht zu klein ist, könnte ja auch gegebenenfalls auf die städtischen Sportplätze ausgewichen werden. Hier gibt es durchaus auch eine ausreichende Infrastruktur für eine solche Veranstaltung.“

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Wenn die Elternschaft und die Lehrer dies wünschten und sie hier ein Angebot zur Zusammenarbeit, vor allem aber die Unterstützung der Kommune bekämen, sollte eine etwas feierlichere Zeugnisübergabe als die per Post eventuell möglich sein, meint Patrick Hansmann. „Den Kindern und Jugendlichen, die mit der Beendigung des aktuellen Schuljahres in einen neuen Lebensabschnitt einsteigen und die leider schon aktuell auf viel verzichten müssen, wäre es auf jeden Fall zu wünschen.“

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