Mitglieder der CDU-Ratsfraktion besuchten im Rahmen ihres Sommerprogramms die Feuer- und Rettungswache am Wall. Foto: privat

Plettenberg. Im Rahmen ihres Sommerprogramms besuchte die CDU-Ratsfraktion die Feuer- und Rettungswache am Wall.

An vielen Gerätehäusern der Plettenberger Feuerwehr stehen Baumaßnahmen an – über die Hintergründe informierten die Wehrleitung bestehend aus Markus Bauckhage, Markus Hüsken und Frank Hinkelmann sowie der Leiter des Plettenberger Ordnungsamtes Thorsten Spiegel.

Gestiegener Platzbedarf

Den gestiegenen Platzbedarf konnten die CDU-Ratsmitglieder im Rahmen eines Rundgangs durch die Räumlichkeiten der Feuer- und Rettungswache unmittelbar erleben. So hat sich der Flächenbedarf in 20 bis 30 Jahren verdoppelt. Ursachen sind z.B. größere Fahrzeuge sowie die Trennung von verwendeter Einsatzbekleidung (schwarz) und frischer Bekleidung (weiß). Doch nicht nur die räumliche Enge in der Wache und den Gerätehäusern sind ein Grund für die Baumaßnahmen. Auch die Tatsache, dass viele Gerätehäuser nicht mehr den aktuellen Normen und Vorschriften der Unfallkasse entsprechen, machen die Maßnahmen notwendig.

Integriertes Warnkonzept wäre wünschenswert

Ein weiteres Thema waren die Einsätze der ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrkräfte während des Sturmtiefs Bernd am 14. Juli und den folgenden Tagen. Stadtbrandinspektor Markus Bauckhage berichtete, dass dieses Mal nicht die vier großen Plettenberger Flüsse für überflutete Straßen und Keller sorgten, sondern die kleinen Bäche, die sonst kaum Probleme bereiteten. Als eine Ursache sieht Bauckhage die aktuell in den Wäldern stattfindenden Forstarbeiten. Viele Waldwege seien durch den Einsatz von schwerem Gerät in Mitleidenschaft gezogen; Geröll und Lehm wurde gelockert und konnte so durch den starken Regen abgespült werden.

Viel diskutiert wird seit dem Sturm und seinen in weiten Teilen NRWs und Rheinland-Pfalz verheerenden Folgen auch die Frage der Warnung der Bevölkerung. Aus Sicht der Plettenberger Feuerwehrleitung wäre ein integriertes Konzept zur Warnung der Bevölkerung aus Warn-App, Sirenen, Radio, Durchsagen und Warn-SMS (Cell-Broadcasting) eine wünschenswerte Kombination.

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