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Stefan Wegener, Stefan Aschauer-Hundt, Camilla Hundt, ADFC-Sprecher Sebastian Rittner, Landtagsabgeordneter Marco Voge, Werdohls CDU-Parteivorsitzender Detlef Seidel, Kirsten Jütte, Plettenbergs CDU- Bürgermeisterkandidat Patrick Hansmann und Stellvertretender Fraktions- und Parteivorsitzender Peter Krieger Foto: Alexander Bange

Plettenberg/Werdohl. Die CDU Plettenberg und die CDU Werdohl setzen sich für den Lückenschluss des Lenneradweges zwischen Werdohl und Plettenberg ein – und erhalten dabei Unterstützung vom heimischen Landtagsabgeordneten Marco Voge. Bei einem Vor-Ort-Termin entlang der Bundesstraße 236 hatte Voge aktuelle Informationen aus dem Verkehrsministerium parat, mit dem der Balver im regelmäßigen Kontakt steht.

Demnach habe der Landesbetrieb Straßenbau „Interesse an einer baldigen und zügigen Realisierung des Radweges“, berichtet Voge. Dazu müsse Einvernehmen mit den Trägern öffentlicher Belange, vor allem mit den Umweltbehörden erzielt werden. Mehrere Varianten wurden in Betracht gezogen. Eine von der B 236 abgerückte Trasse ist laut Landesbetrieb Straßenbau NRW nicht realisierbar. Möglich wäre noch eine Führung des Radweges auf Höhenniveau der B 236. Dazu soll der bestehende Straßenkörper genutzt werden. Die zusätzliche Fläche für den Radweg soll dabei mit Hilfe einer Stützwand in der Straßenböschung gewonnen werden. Gegen diese Variante gibt es bislang aber ebenso Bedenken, wie bei der Anlage des Radweges im Bereich des Böschungsfußes.

Sebastian Rittner, Sprecher der Ortsgruppe Plettenberg vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), und Dieter Wileczelek von der Ortsgruppe Iserlohn, teilen diese Bedenken nicht. Bei Starkregen seien im Regelfall ohnehin keine Radfahrer unterwegs, und die Gefahr einer Überschwemmung gebe es nur in Ausnahmefällen.

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Marco Voge: „Das sind wichtige Hinweise vom ADFC, die wir aufgreifen und an die Bezirksregierung Arnsberg sowie an den Landesbetrieb Straßenbau NRW weitergeben werden – mit dem Ziel, einen Konsens zu erreichen.“ Der Landtagsabgeordnete, selbst begeisterter Radfahrer, will den Radtourismus im Kreis voranbringen. „Der Radtourismus bei uns im Märkischen Kreis hat großes Potenzial. Für gute radtouristische Angebote sind der Ausbau und die Optimierung der Infrastruktur erforderlich. Wir haben da noch Luft nach oben, können das Thema aber in enger Zusammenarbeit mit den Städten und dem Kreis ankurbeln. Wir werden uns gemeinsam dafür einsetzen, den Tourismus im Märkischen Kreis – und damit auch den Radtourismus in unserer schönen Region – zu stärken!“

Aussagen, die Plettenbergs CDU-Bürgermeisterkandidat Patrick Hansmann unterstreicht: „Der Radweg-Lückenschluss von der Quelle bis zur Mündung ist ein immens wichtiger Schritt im Tourismuskonzept der Stadt Plettenberg. Wir sind froh, dass sich unser Landtagsabgeordneter Marco Voge für dieses Projekt einsetzt. Denn die weitergehende touristische Radwegerschließung bedeutet eine Stärkung des gesamten Lennetals als Naherholungsgebiet für alle Märker, Plettenberger und Werdohler.“

Werdohls CDU-Parteivorsitzender Detlef Seidel sieht in dem Lückenschluss ebenfalls eine große Chance. „Gerade in den vergangenen Wochen und Monaten sind viele Menschen auf das Rad umgestiegen. Diesen Trend möchten wir mit einer fahrradfreundlichen Infrastruktur bestärken. Der Lenneradweg ist da ein wichtiger Schritt“, sagt Seidel.

Quelle: Pressemitteilung von Marco Voge, MdL CDU

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