Arbeit im Home-Office
Viele Beschäftigte des Märkischen Kreises arbeiten im Homeoffice. Foto: Derian

Märkischer Kreis. Der Arbeitnehmerflügel der CDU sieht  Arbeitgeber in der Verantwortung die Gesundheit von
Arbeitnehmern bestmöglich zu schützen. Karlheinz Kühn (Altena), Kreisvorsitzender der CDA, mahnt an: „Wir fordern alle Arbeitgeber auf, die bestehenden Möglichkeiten zum Homeoffice auszunutzen. Das Virus macht keinen Halt vor der Bürotür. Jetzt ist jeder Arbeitgeber gefordert, die Gesundheit seiner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestmöglich zu schützen.

Die Ministerpräsidenten haben deutlich gemacht: Dort wo es möglich ist, muss ab sofort Homeoffice auch angeboten werden.
Wir wissen, die Situation ist weder für die Betriebe noch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einfach. Aber es ist das Gebot der Stunde: Wer kann, sollte von zu Hause arbeiten. Es
ist ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung des Virus. Klar ist aber auch: Kein Arbeitnehmer kann heute zum Homeoffice verpflichtet werden, und das muss auch so bleiben – heute und auch nach der
Pandemie.“

Für die Zeit nach der Pandemie fordert die CDA verlässliche gesetzliche Regeln beim Homeoffice: „Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben dürfen nicht weiter verwischen. Auch für die Arbeit von zu Hause müssen gute Arbeitsbedingungen gelten“, so die stellvertretende CDABundesvorsitzende Elke Hannack. „Wir fordern, dass Betriebs- und Personalräte bessere Rechte
bekommen das Arbeiten im Homeoffice mitzugestalten, etwa zur Nichterreichbarkeit oder zum Gesundheitsschutz.“

Bundesarbeitsminister Heil wird darüber hinaus von der CDA Mark mit Nachdruck aufgefordert, eine unbürokratische und flexible Umsetzung der Inanspruchnahme von Homeoffice in der zu
erlassenden Verordnung zu regeln. Nach Auslaufen dieser Verordnung sollte es den Tarifparteien bzw. den Betrieben/Betriebsräten eigenständig überlassen bleiben, selbst Regeln für das Homeoffice festzulegen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here