Auf dem Foto von links: Joachim Künzel (Geschäftsführer NWL, Leiter Förderung), Verkehrsministerin Ina Brandes, Michael Brosch und Annette Schulte (Stadt Halver). Foto: Verkehrsministerium NRW

Halver. Die Landesregierung fördert den barrierefreien Ausbau von insgesamt 48 Haltestellen und zwei Busbahnhöfen. Verkehrsministerin Ina Brandes hat drei Förderbescheide über insgesamt 3.956.800 Euro an die Städte Bad Salzuflen und Halver sowie an die Stadtwerke Euskirchen GmbH  übergeben.

Für den barrierefreien Umbau von zwei Busbahnhöfen erhält die Stadt Halver einen Zuwendungsbescheid über 1.396.500 Euro. Mit dem Geld werden die Haltestellen ZOB Schulzentrum und ZOB Sparkasse barrierefrei umgestaltet und mit Wartehallen für eine bessere Aufenthaltsqualität ausgestattet. Die Gesamtkosten der vom Zweckverband Nahverkehr WestfalenLippe (NWL) bewilligten Maßnahme liegen bei 1.607.900 Euro.

Michael Brosch, Bürgermeister der Stadt Halver, sagt dazu:
„Seit meinem Amtsantritt als Bürgermeister der Stadt Halver setze ich
mich gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen nach Kräften für eine barrierefreie Stadt ein. Ich tue dies nicht nur, weil ich wegen einer eigenen körperlichen Einschränkung oft vor unnötigen und unüberwindbaren Barrieren im öffentlichen Raum stehe. Ich mache mich stark für eine barrierefreie Stadt, weil dies bei unserer demografischen Entwicklung künftig immer wichtiger wird. Gleichzeitig profitieren junge Menschen mit Kinderwagen, Fahrrädern und viele Weitere. Die Förderung des Landes NRW versetzt uns nun in die Lage, beide Busbahnhöfe barrierefrei umzubauen und damit einen weiteren wichtigen Schritt für eine dauerhafte selbstbestimmte Teilhabe vieler Menschen am
öffentlichen Leben umzusetzen.“

„Eine gute Verkehrspolitik ist der beste Klimaschutz. Dazu gehört auch, dass Bushaltestellen und Bahnhöfe zu guten Orten für Menschen mit und ohne Behinderung werden. Gemeinsam mit den Zweckverbänden unterstützt das Land Städte und Gemeinden bei dieser wichtigen Aufgabe. So machen wir Reisenden und Pendlern ein besseres Angebot im ÖPNV und sorgen zugleich für bessere, sichere und saubere Mobilität in NordrheinWestfalen,“ unterstreicht Verkehrsministerin Ina Brandes.

Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in NordrheinWestfalen betont: „Mobilität ist ein wichtiger Grundpfeiler der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, der nur durch eine flächendeckende Barrierefreiheit des öffentlichen Personennahverkehrs gewährleistet werden kann. Ich begrüße, dass in Euskirchen, Halver und Bad Salzuflen insgesamt 50 Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden. Jede weitere barrierefreie Bushaltestelle stärkt die
Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen sowie den öffentlichen Personennahverkehr, indem dieser für viele Menschen zugänglicher gemacht wird.“

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