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Funkenregen vor dem Fcuhs: Die Feuerakrobaten von "Clowns & Company" lieferten eine Super-Show ab. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Jetzt bloß keine Fehler: Die Feuerakrobaten von Clowns & Company ziehen gruppenweise ihre Show auf der Improvisierten Bühne rund um den riesigen Holzfuchs ab. Da darf nichts schiefgehen. Ging es auch nicht. Die Frauen und Männer in ihren Lederkostümen ließen Funken regnen, Feuerpeitschen knallen und Flammenräder wirbeln. Dann spie der Fuchs Funken und ging plangemäß in Flammen auf.

Mit dem „Burn the Fox“-Festival auf der Brache am Bahnhof lieferten die Männer von „Willi & Söhne“ am Samstagabend eine Super-Show ab. Sie hatten ein „abgefahrenes Osterfeuer“ versprochen. Was „Willi & Söhne“ darunter verstehen, erlebten von 17 Uhr bis nach Mitternacht tausende von Besuchern.

Schon am späten Nachmittag standen die Besucher dicht gedrängt auf dem gesperrten Abschnitt der Bahnhofsallee und dem angrenzenden Gelände. Auf der einen Seite das Kinderfeuer, betreut von einer Gruppe des Lüdenscheider CVJM, auf der anderen Seite die Foodtrucks und Getränkestände für die Erwachsenen. Mit einbrechender Dunkelheit hatte sich eine kaum überschaubare Menschenmenge versammelt. Dazu beobachteten jede Menge Zaungäste das Spektakel von der Mathildenstraße aus.



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“Flying Erkan” drehte in luftiger Höhe so richtig auf. Foto: Wolfgang Teipel

Das Festival erlebte einen Ansturm sondergleichen. Schlangen an den Getränke- und Imbissständen waren kaum zu vermeiden. Burger-Bräter und alle anderen gaben ihr Bestes und so ertrugen die meisten gelassen die Wartezeiten.

„Willi & Söhne“ hatten in weiser Voraussicht die Zahl der Stände gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das galt auch für die Toiletten.

Die Gitarristen Burghard Schimmel und Erkan Besiroglu und dem Perkussionisten Uli Kuhn lieferten eine fulminante Bühnenshow ab. Dazu kam atemberaubender Poledance mit der Künstlerin Aileeln Krähling vom Tanzstudio Mstage Tanz ART Bewegung: Sie bot ihre Show auf dem fetten Pickup dar. Und während der Fuchs in Flammen stand, hing „Flying Erkan“ wie 2018 in luftiger Höhe und spielte, umgeben vom Funkenregen, ein fulminantes Gitarrensolo.

„Hammerhart“ – das glt für das gesamte Festival. Da waren sich die meisten Besucher einig. Und zugleich super friedlich.

 

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4 KOMMENTARE

  1. Die Poledancerin war nicht Carolin.

    Mein Name ist Aileen, ich komme vom Tanzstudio Mstage Tanz ART Bewegung und es wäre schön, wenn ihr euch beim nächsten mal vorher informiert. 🙂

  2. Danke für den tolle Artikel, der sehr schön dieses Mega-Event beschreibt. Aber auch mir ist aufgefallen das die Performance an der Pole nicht von Carolin Lange aufgeführt wurde, sondern von der wunderbaren Aileen Krähling, vom Hagener Tanzstudio MStage. Das Logo erkennt man sogar deutlich auf einem der Fotos. Schade!

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