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Peter Brunswicker und Barbara-Dienstelkümper von der Märkischen Kulturstiftung, Staatssekretär Dr. Jan Volker Heinisch und Landrat Thomas Gemke (von links) präsentieren des Förderbescheid des Heimatministeriums. Foto Ulla Erkens/Märkischer Kreis

Altena. (pmk) Einen ganz besonderen Valentinsgruß hatte Dr. Jan Volker Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes (MHKBG) Nordrhein-Westfalen im Gepäck. Für die Aufwertung der Burg Altena und des anliegenden Weyhe-Parks überreichte er einen Förderbescheid von knapp 1,2 Millionen Euro.

“Wir finden es eine gute Idee, dass Sie mit der Burg Altena in ein neues Zeitalter aufbrechen und die Digitalisierung vorantreiben möchten”, erklärte Heinisch bei seinem Besuch auf der Burg Altena. Die Vorstandsvorsitzende der Märkischen Kulturstiftung, Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper, der stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende Peter Brunswicker und Hausherr Landrat Thomas Gemke freuten sich über den Förderbescheid des Heimatministeriums. Es gehört zu den größten Förderprojekten im Programm “Heimat-Zeugnis” des MHKBG NRW. “Wir wollen uns der neuen Generation mit ihren Medien- und Wahrnehmungsgewohnheiten anpassen. Nur so können wir die Burg fit für die Zukunft machen”, sagte Dienstel-Kümper.

Die Märkische Kulturstiftung Burg Altena hatte im Sommer 2019 den Förderantrag für die Burg Altena gestellt. Insgesamt sollen 2020 und 2021 rund 1,3 Mio. Euro investiert werden, um die Dauerausstellung der Museen Burg Altena medial und digital zu ergänzen und den Weyhe-Park auf dem Burgberg attraktiver zu gestalten. Heimatministerin Ina Scharrenbach hat nun eine Förderung in Höhe von 90 Prozent bzw. 1.160.655,30 Euro für dieses Projekt bewilligt.



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Lebensgroße Projektionen

Museumsleiter und Vorstandsmitglied der Märkischen Kulturstiftung, Stephan Sensen, erläuterte dem Staatsekretär die Eckpunkte des Konzepts. Mittels lebensgroßer Projektionen sollen wichtige Personen der regionalen Historie wie der Jugendherbergsgründer Richard Schirrmann, Landrat Fritz Thomée oder der im Verlies umgekommene Drahtzieher Bomnüter “wiederauferstehen” und ihre Geschichte erzählen. Hinzu kommen Erklärfilme, ein instagram-tauglicher Fotohintergrund in der Ritterspielecke, interaktive Touchscreens, von den Besuchern steuerbare Beleuchtungseinheiten und über Smartphones abrufbare fremdsprachliche Erläuterungen und Multimediabeiträge.

Im Weyhe-Park werden drei thematische Sichtachsen zur Drahtindustrie, zum früheren Steinbruch für den Wiederaufbau der Burg und zur Skulptur von Hannes Forster freigeschnitten, Infoschilder zur Flora und Fauna mit QR-Codes installiert, ein Flyer zur Parkanlage erarbeitet, instagram-taugliche Fotopoints aufgestellt und ein Themenspielplatz “Ritterburg” gebaut.

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