Die Apostelkirche in Herscheid. Foto: EKvW

Berlin/Herscheid. In seiner Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Förderungen über das „Denkmalschutz-Sonderprogramm X“ beschlossen. Darunter sind auch zwei Kirchen der Region, deren geplante Sanierungen nun mit Bundesmitteln gefördert werden. Es handelt sich um die Apostelkirche in Herscheid und die Kirche St. Jodokus in Saalhausen (Kreis Olpe).

„Die vielen intensiven Gespräche in den vergangenen Wochen haben sich gelohnt! Mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses steht fest, dass die geplante Sanierung der Apostelkirche in Herscheid mit 548.114,00 Euro gefördert wird. Dies entspricht etwa 40,4 Prozent der Gesamtausgaben der Bauarbeiten, die sich sich auf 1.359.120 Euro belaufen. Ich konnte mir Mitte März bei einem Besuch in Herscheid selbst ein Bild vom baulichen Zustand der Kirche machen. Daher begrüße ich es sehr, dass die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen, die unter anderem einen Austausch der Fußbodenheizung, die Erneuerung des Bodenbelags sowie eine restauratorische Reinigung bzw. Aufarbeitung aller Bauteile und Einrichtungsgegenstände umfassen, nun durch Bundesmittel gefördert werden“, teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari mit.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider sagt dazu: „Man kann es nicht anders sagen: Die Gemeinde Herscheid hat mal wieder einen Volltreffer gelandet. Nachdem in den letzten Jahren bereits mehrere Millionen an Bundesmitteln in die Freibadsanierung, ein Feuerwehrfahrzeug, die Flüchtlingshilfe und weitere Förderposten geflossen sind, wird jetzt ein Kirchenprojekt unterstützt. Konkret fördert der Bund die Sanierung der Evangelischen Apostelkirche mit 548.000 Euro. Das Geld stammt aus dem  Denkmalschutzförderprogramm X für 2021.“ Er hatte sich beim Haushaltsausschuss persönlich für das Herscheider Projekt eingesetzt.

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Heider verweist auf mehrere Expertenuntersuchungen, die ergaben, dass die baulich bis ins elfte Jahrhundert zurückdatierbare Apostelkirche dringend sanierungsbedürftig sei. So müssten vor allem die gebäudeklimatischen Verhältnisse unbedingt verbessert werden; fast alle im Kirchenraum befindlichen Objekte von kunsthistorischem Wert seien schimmelbefallen. Zusätzlich zeigten Beschädigungen der Bausubstanz zeitnahen Handlungsbedarf an.

Heider: „Jetzt sind die Sanierungsmaßnahmen finanziell so abgesichert, dass sie ab dem nächsten Frühjahr wie geplant umgesetzt werden können. Es geht also voran!“

 

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