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Wandern und Bier trinken ist am Vatertag nicht verboten, aber bitte mit Zurückhaltung, appelliert Bürgermeister Ulrich Schulte an die Plettenberger. Symbolfoto: Couleur auf Pixabay

Plettenberg. Bürgermeister Ulrich Schulte ruft die Plettenberger dazu auf, den Vatertag in der Corona-Zeit zurückhaltend zu feiern. Wandern, Bollerwagen und Bier seien nicht verboten, aber die Zahl und die Zusammensetzung der fröhlichen Väter seien eingeschränkt.

Ulrich Schulte betont, dass die Lockerungen und die Rückkehr in die Normalität schrittweisen erfolgen müssten. „Die Tatsache, dass fast alle Geschäfte wieder offen sind und fast alles wieder möglich ist, vermittelt den Eindruck, dass alles überstanden ist und wir einen Zustand wie vor der Pandemie erreicht haben. Dies wird auch dadurch bestätigt, dass die Zahl der aktuell Infizierten in Plettenberg auf nur noch drei Personen gesunken ist. Damit entsteht in einigen Teilen der Bevölkerung auch Unverständnis, warum es überhaupt noch Einschränkungen gibt.“ Dass es bei allen erfreulichen Entwicklungen auch eine Kehrseite der Medaille gibt, zeige ein weiterer Todesfall in Plettenberg in der Corona-Statistik.

Daher weist Ulrich Schulte darauf hin, dass auch für den Vatertag weiterhin die Regelungen zum Kontaktverbot gelten. Die Einhaltung dieser Regeln werde durch Ordnungsamt und Polizei kontrolliert. „Das sieht ein bisschen wie Spielverderber aus, muss aber sein“, meint der Bürgermeister.

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Er appelliert an alle Plettenberger: „Nutzen Sie den Feiertag und das schöne Wetter zu einem Besuch in der Plettenberger Gastronomie und den dortigen Biergärten. Die lange Schließzeit hat finanzielle Auswirkungen für die Gastronomen und jeder Gast hilft, diese zu mildern. Auch dies stellt ein Stück weit Zusammenhalt in schwierigen Zeiten dar.“

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