Die Bürgerintiative hofft auf großen Zuspruch. Foto: BI A45 Lüdenscheid

Lüdenscheid. Die Bürgerinitiative A45 Lüdenscheid plant am 6. Oktober eine Demonstration gegen den Durchgangsverkehr auf der Bundesstraße 54. Von 18 bis 19.30 Uhr soll sich der Zug von Protestlern vom Bahnhof Brügge in Richtung Sportplatz bewegen.

Heiko Schürfeld, Sprecher der Initiative, appelliert: „Bitte unterstützt uns in unserem Kampf für die Stadt, die Menschen und die Region. Lasst uns gemeinsam etwas bewegen, sonst bewegt sich nichts.“

Viele Menschen sind frustriert, weil seit dem Besuch von Verkehrsminister Wissing am 11. August von der versprochenen schnellen Hilfe für Lüdenscheid und die Region bisher nichts angekommen ist.

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Trotz zahlreicher Warnschilder auf der A45 und umliegenden Autobahnen befahren täglich noch an die 23.000 Autos, davon etwa 6500 Laster, die ausgewiesenen Umleitungsstrecken durch Lüdenscheid und das Volmetal.

„Von Anfang Dezember 2021 bis Mitte September 2022 hat es in Lüdenscheid gut 500 Unfälle mehr gegeben als im Vergleichszeitraum des Vorjahres“, heißt es in einer Mitteilung der Bürgerinitiative.

Auch im Volmetal habe sich das Verkehrsaufkommen und das Unfallgeschehen seit der Brückensperrung deutlich erhöht.

„Wenn die (von der Autobahn GmbH) geplante „Straßenabsenkung unter Eisenbahnbrücken“ beendet ist, erwarten wir im Volmetal mehr Verkehr“, so die Direktorin der Autobahn GmbH in der Radiosendung „Lüdenscheid darf nicht sterben“ auf WDR 5).

Das will die Bürgerinitiative A45 mit allen Mitteln verhindern. Deshalb hat die Bürgerinitiative A45 beschlossen, eine weitere Demonstration durchzuführen.