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Der Vorstand der IG Burg wird bei der Erneuerung des Burghauses von den Regionalmanagerinnen Kathrin Hartwig (2. von rechts) und Katharina Biermann sowie dem Architekten Manfred Gärtner (links) unterstützt. Foto: Komplett-Magazin/Bernhard Schlütter


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Plettenberg. Im Dezember 1989 eingeweiht, war das Burghaus das erste Bürgerhaus Plettenbergs. Es dient als sozialer Ankerpunkt für die Bewohner/innen des Quartiers. Doch inzwischen ist der Treffpunkt im Wohnquartier Burg in die Jahre gekommen. Eine Wiederbelebung wurde notwendig. Mithilfe des Förderprogramms LEADER konnte die Interessengemeinschaft (IG) Burg dieses Projekt in Angriff nehmen, wird dabei fachkundig von den beiden Regionalmanagerinnen Kathrin Hartwig und Katharina Biermann von der LEADER-Region LenneSchiene unterstützt.

„Das Burghaus soll für jeden zugänglich sein“, beschreibt Thomas Schneider, 1. Vorsitzender der IG Burg, die Prämisse. Auf der Burg wohnten inzwischen immer mehr ältere Menschen, der demografische Wandel treffe den Stadtteil in besonderem Maße. Um den Interessen möglichst aller knapp 1000 Burg-Bewohner/innen gerecht werden zu können, müsse die Infrastruktur des Burghauses angepasst, sprich für Barrierefreiheit gesorgt werden.

Fördersumme 56.000 Euro

Über Hartmut Engelkemeier und Matthias Schröder von der Stadtverwaltung wurde der IG-Vorstand auf das LEADER-Programm aufmerksam. Das Konzept „Revitalisierung Burghaus“ wurde erstellt. Zunächst mithilfe der beiden Plettenberger Stadtplaner, dann mit kompetenter Beratung durch die Regionalmanagerinnen wurde das Konzept mit Leben gefüllt und antragsfähig gestaltet.



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Mit Erfolg: Rund 56.000 Euro beträgt die Fördersumme. Den Rest der veranschlagten knapp 100.000 Euro Gesamtkosten bringen die IG-Mitglieder durch Eigenleistung und Spendenakquise auf.

Bauarbeiten am Burghaus: Das Gebäude wird barrierefrei zugänglich. Foto: Komplett-Magazin/Martin Büdenbender

„Die Beantragung von Fördermitteln war ja für unseren kompletten Vorstand ein bisher unbekanntes Thema. Daher sind wir froh, dass wir Kathrin Hartwig und Katharina Biermann an unserer Seite haben“, sagt Thomas Schneider. Die halfen nicht nur bei der Beantragung, sie begleiten das Projekt auch.

Die Revitalisierung des Burghauses umfasst den Bau eines behindertengerechten WCs, eine witterungsunabhängige, barrierefreie Terasse sowie barrierefreie Zugänge zu allen Veranstaltungsräumen. Diese Baumaßnahmen werden mithilfe des Plettenberger Architekts Manfred Gärtner durchgeführt.

Neue Angebote

Im barrierefreien Burghaus sollen die bisherigen Angebote noch ausgeweitet werden. Dazu gehören u.a. ein Treff für Kinder, Jugendliche und Eltern mit Kleinkindern, Trainingsangebot zur Sturzprophylaxe durch den Plettenberger Turnverein und Pflegedienst Liebeskind, Beratungstage der Seniorenvertretung, ein regelmäßiges Sonntagsfrühstücksangebot insbesondere für die älteren Burgbewohner/innen und vieles mehr.

Spätestens bis zum März 2020 soll das Burghaus barrierefrei hergestellt sein, denn dann soll dort das 50. Jubiläum der IG Burg gefeiert werden.

Die nächsten Termine der IG Burg

  • Jahreshauptversammlung, Donnerstag, 19.03.2020
  • Kickerturnier, Samstag, 28.03.2020
  • Oldie-Party, Samstag, 25.04,2020, 19 Uhr

Zuerst erschienen im Komplett-Magazin zwischen Verse und Sorpe Ausgabe Winter 2019/2020

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