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Die Corona-Zwangspause ist beendet: Ab 3. August dreht der Bürgerbus wieder seine Runden durch die Gemeinde. Foto: Wolfgang Teipel

Schalksmühle. Seit der Gründung des Bürgerbusvereins Schalksmühle im Jahr 1988 drehen die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer ihre Runden durch die Volmegemeinde. Eine so lange Unterbrechung des Fahrplans wie durch die Corona-Zwangspause gab’s noch nie. Seit Mitte März mussten Schalksmühler auf den Bürgerbus verzichten. Ab Montag, 3. August, ist der Fahrplan wieder in Kraft gesetzt.

Der Neustart wurde durch den Einbau einer Hygienewand und eines Desinfektionsmittelspenders möglich (TACH! Volmetal berichtete).

„Ich denke, dass viele Bürger, die kein Auto haben froh sind, jetzt wieder mitfahren zu können“, sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg.

Der Bürgerbus ist ein Kleinbus mit acht Fahrgastplätzen, der nach Plan auf festgelegten Linien fährt. Er wird dort eingesetzt, wo ein anderer Busverkehr nicht wirtschaftlich oder möglich ist. Das betrifft insbesondere einige Schalksmühler Außenbezirke.

Das Besondere an einem Bürgerbus ist: Der Bus wird von ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrern gesteuert nach dem Motto ,,Bürger fahren für Bürger”.

Das bedeutet unter anderem: Die Fahrerinnen und Fahrer nehmen sich Zeit, helfen beim Ein- und Ausstieg wenn’s nötig ist, warten mit der Abfahrt, bis alle Fahrgäste sicher sitzen. Außerdem haben sie immer ein offenes Ohr für die kleinen und großen Probleme der Fahrgäste. Auch ein Einkaufstrolley und ein Rollator sind im Bürgerbus kein Problem. Für Babys haben die Fahrer eine passende Schale und für Kinder mehrere Sitzerhöhungen an Bord.

Preise: Einzelfahrkarte zwei Euro, 4-er Karte sieben Euro, Kinderfahrkarte 1,10 Euro. Schwerbehinderte mit Ausweis und Wertmarke fahren kostenlos.

 

 

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