Der Einkaufswagen mit dem Schild für Sachspenden steht im Rathaus-Foyer. Bild: Stadt Plettenberg

Plettenberg. Ein Vorbild, das es lohnt nachzuahmen. Das hat im Fernsehen und auf Social Media die Runde gemacht.

Ein Bericht über eine Dame im Hochsauerlandkreis, die vor ihrer Haustür einen Korb aufgestellt hat. Dort können alle aus der Nachbarschaft, aber auch sonst alle, Sachspenden für die Tafeln vor Ort reinlegen und diese werden dann dort hingebracht.

„Was die Dame aus Holzen macht, das muss doch auch hier gehen!“, dachte sich Christiane Wilk, Fachgebietsleiterin Soziales. Sie setzte sich sofort mit Heike Schaefer und Dorothea Birkenhoff vom Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg in Verbindung, denn diese betreiben die Tafel in der Vier- Täler-Stadt. Wenige Gespräche und ein Schild-Design später war alles vorbereitet.

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Ab sofort können Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeitende der Stadtverwaltung Plettenberg im Foyer des Rathauses, direkt vorn am Eingang, ihre Sachspenden für die Tafeln in den extra dafür bereitgestellten Einkaufswagen legen. Das natürlich zu den üblichen Öffnungszeiten. Von dort gelangen die Sachspenden dann ohne Umwege zur Plettenberger Tafel.

Dabei sollen es nur haltbare, nicht verderbliche Lebensmittel sein! (Geldspenden werden nicht entgegengenommen.)

Der direkte Weg ist oftmals der beste. Das zeigt diese Mischung aus privatem und beruflichem Engagement erneut.