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Drei PKW und ein Carport brannten am Beisenkamp in Kückelheim. Von den Flammen wurde auch das angrenzende Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen.

Plettenberg. (ots) Am zweiten Tag hintereinander kam es zu einem Brand im Beisenkamp im Ortsteil Kückelheim. Diesmal brannten mehrere PKW und ein Carport. Am Donnerstag (23. April) hatte es einen Brand in einer Doppelgarage gegeben (Bericht).

Großbrand am Freitagmorgen in Plettenberg

Gegen 4 Uhr wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle am Freitagmorgen (24. April) über den Brand eines Carports an einem Wohngebäude im Beisenkamp informiert. Die ausgerückten Kräfte der Einheiten Feuerwache, Oestertal und Holthausen fanden bei ihrem Eintreffen bereits einen ausgedehnten Brand von drei PKW, Carport und Giebelwand eines Wohngebäudes vor. Aufgrund der immensen Wärmestrahlung drohte der Brand auf Dachstuhl des Hauses sowie auf ein Nachbargebäude überzugreifen. Bei diesem waren bereits Rollläden verschmolzen und Fensterscheiben gerissen.

Neben der Nachalarmierung von weiteren Kräften wurde unter Einsatz von mehreren Löschrohren eine sogenannte Riegelstellung durchgeführt, weshalb das Nachbargebäude bis auf Schäden an der Außenfassade relativ unversehrt blieb. Der Brand hatte sich jedoch in den Dachstuhl des betroffenen Wohngebäudes ausgebreitet. Neben der Brandbekämpfung über zahlreiche Löschrohre sowie einen Wasserwerfer über die Drehleiter musste parallel hierfür eine ausreichende Wasserversorgung aufgebaut werden.

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Die neben dem Einsatz von zwischenzeitlich allen Einheiten der Plettenberger Feuerwehr hierzu vorsorglich nachalarmierte überörtliche Einheit der benachbarten Feuerwehr Lichtringhausen, kam später nicht mehr zum Einsatz. Der Brand, welcher relativ zeitnah unter Kontrolle gebracht werden konnte, richtete jedoch erheblichen Gebäudeschaden an dem Zweifamilienwohnhaus an.

Der Brand griff auf den Dachstuhl über.

Umfangreiche Nachlöscharbeiten waren erforderlich. Erschwerend hinzu kam, dass ein hinzugezogener Statiker Einsturzgefahr diagnostizierte, was den Teilabriss des Gebäudes erforderlich machte. Ein Bagger wurde zur Unterstützung angefordert. Es blieben zunächst zwei Einheiten der Feuerwehr für Sicherungs- und Aufräumarbeiten vor Ort. Am Mittag und am Nachmittag rückte die Feuerwehr erneut nach Kückelheim aus, weil Nachbarn Rauchentwicklung aus dem Dach meldeten.

Der Grundschutz für mögliche Paralleleinsätze in Plettenberg wurde in der Anfangsphase durch eine Einheit der Feuerwehr Werdohl an der Feuer- und Rettungswache am Wall sichergestellt, welche zu einer unklaren Rauchentwicklung unterm Allenberg ausrücken musste. Hierbei handelte es sich allerdings um die ins Tal gezogene Rauchentwicklung aufgrund des Großbrandes, weshalb ein Einsatz der Feuerwehr nicht erforderlich wurde. Eine Einheit des Plettenberger DRK versorgte die Einsatzkräfte vor Ort mit Verpflegung.

Die Polizei hat ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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