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Plettenberg. (ots) Gegen 2 Uhr sorgte am frühen Mittwochmorgen (7. November) die Meldung über einen Brand in einem Galvanikbetrieb im Ortsteil Lettmecke für eine erweiterte Alarmierung der Plettenberger Feuerwehr.

Laut ersten Notrufmeldungen von Betriebsmitarbeitern bei der Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises war eine Maschine in Brand geraten, die Fluchtwege seien verraucht und die Mitarbeiter des Betriebes hätten sich in einen sicheren und nicht verrauchten Bereich zurückgezogen.

Umgehend machten sich die Kräfte der Einheiten Feuer- und Rettungswache, Oestertal, Holthausen, Stadtmitte und Landemert auf den Weg. Auch zwei Rettungswagen und eine Notärztin des Plettenberger Krankenhaus wurden aufgrund der Anfangsmeldung alarmiert.

Dem selbstlosen Einsatz der Mitarbeiter war es wohl letztlich zu verdanken, dass am Ende kein größerer Schaden entstanden war, so ein Sprecher der Feuerwehr. Diese hatten noch vor Eintreffen der Feuerwehr den Brand in einer Oberflächenbeschichtungsanlage mit Feuerlöschern soweit unter Kontrolle bringen können, dass für die Einsatzkräfte nur noch Nachlöscharbeiten erforderlich wurden.

Auch die Meldung darüber, dass alle Mitarbeiter rechtzeitig das zweigeschossige Betriebsgebäude verlassen konnten, sorgte für Entspannung bei den Rettern. Dennoch mussten am Ende drei Mitarbeiter noch vor Ort notärztlich untersucht werden. Zwei davon wurden zur genaueren Abklärung ob der Schwere ihrer zugezogenen Rauchgasvergiftungen per Rettungswagen dem Plettenberger Krankenhaus zugeführt. Der Dritte hat sich nach Informationen der Feuerwehr erst im Nachgang selbst ins Krankenhaus begeben.

Aus noch ungeklärter Ursache war es in einem zu einer Beschichtungsanlage gehörenden Flüssigkeitsbecken zu einem Brand gekommen. Mehrere Trupps der Feuerwehr unter Atemschutz kontrollierten das zum Teil auf zwei Geschossen verrauchte Gebäude vorsorglich nach Personen und führten kleinere Nachlöscharbeiten durch. Nach gut eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr wieder in ihre Standorte einrücken.

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