Symbolbild (Foto: Fotolia.com)

Lüdenscheid. In der Nacht zum heutigen Samstag (26. Mai) hat es in zwei Mehrfamilienhäusern an der Bayernstraße gebrannt. Nach Polizeiangaben haben die ersten Ermittlungen ergeben, dass das Feuer mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Brandstiftung zurückzuführen ist. Zeugen hatten kurz vor dem Ausbruch eine verdächtige Person beobachtet. Der Tatverdächtige flüchtete vom Ort des Geschehens. Es wurden sofort Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Gegen kurz nach 8 Uhr hat sich der gesuchte 31-jährige Lüdenscheider auf der Polizeiwache Lüdenscheid gestellt. Er wurde vorläufig festgenommen. Eine Mordkommission wurde eingesetzt. Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen ermitteln gegenwärtig wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes sowie schwerer Brandstiftung. Die Ermittlungen dauern an.

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Stadtalarm ausgelöst

Gegen 2:45 Uhr hatten Anwohner die Feuerwehrgerufen, weil Brände in den Kellern und unter einem der Dächer bemerkt worden war. Daraufhin wurde Stadtalarm ausgelöst. Die gesamte Lüdenscheider Feuerwehr war etwa dreieinhalb Stunden mit Löschfahrzeugen und zwei Drehleitern im Einsatz, um Menschen aus den brennenden Häusern zu retten und die Brände zu löschen. 37 Menschen, darunter auch einige Kinder, werden in einem Rettungsbus der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) betreut. Für sie mussten Ausweichquartiere gesucht werden, da beide Häuser jetzt unbewohnbar sind.

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