Boulen in der Wildnis - so soll es nicht bleiben. Foto: Turbo-Schnecken

Lüdenscheid. Die Lüdenscheider Turbo-Schnecken wollen die Umgebung ihres Schneckenhauses im Bräucken aufwerten. Nachdem der Breitensportverein die ehemalige Maschinenfabrik Hesse & Jäger aus dem Dornröschenschlaf wachküsst und in ein Sportzentrum mit Bistro verwandelt hat, folgt jetzt Schneckenhaus 2.0. Das Umfeld soll verschönert und zum Anziehungspunkt für das gesamte Quartier im Bräucken werden. Im Mittelpunkt steht der Bau einer Boule-Anlage.

Zusammenarbeit mit der Volksbank

„Wir befinden uns sozusagen mit dem Projekt auf der “Kurve vor der Ziellinie“, sagt Peter Becker, der das Projekt maßgeblich betreut. Unterstützt wird das Vorhaben durch ein Crowdfunding-Projekt in Zusammenarbeit mit der Volksbank im Märkischen Kreis. In – von heute an gerechnet – 24 Tagen, muss die im Projekt genannte Summe von 10.000 Euro erreicht sein. Bislang konnten die Turbo-Schnecken 134 Fans (mindestens 100 waren die Barriere) von der Wirksamkeit des Vorhabens überzeugen. 195 Spender (Unterstützer) haben bereits Geld in die Hand genommen und gespendet. Da die Volksbank jede Spende von mindestens fünf Euro mit Euro zehn Euro sponsert, sind dem Verein insgesamt 5.895 Euro zugeflossen, darin sind 1.780 Euro von der Volksbank enthalten.

Der Plan ist schon fertig. Jetzt fehlen noch die restlichen Spenden.

Einige Zusagen liegen noch vor

Darüber hinaus seien den Turbo-Schnecken weitere Spenden zugegangen, die gesammelt in den nächsten Tagen ins Crowdfunding überwiesen würden, berichtet Peter Becker weiter. Zudem lägen noch diverse Spendenzusagen vor.

Darüber hinaus hat der Verein alle Nachbarn im Stadtviertel sowie die Freunde und Sponsoren der Turbo-Schnecken mit einem gesonderten Schreiben um Unterstützung gebeten. In diesen Brief wird darauf hingewiesen, dass durch ein erfolgreiches Projekt das Boulespielen im Eichengarten der Turbo-Schnecken für alle im Quartier möglich werden kann. Ebenso steht noch ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt aus.

Peter Becker: „Insgesamt sehen wir optimistisch dem Ende des Projektes entgegen, wenngleich noch ordentlich gespendet werden muss. Sollte wir die Projektsumme nicht erreichen, müssten alle bereits geflossenen Spenden wieder zurück überwiesen werden. Das wäre echt schade!“

 

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