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"Arbeit 1" von Michael Dlugosch

Plettenberg. Die WERKSTATT Plettenberg wird am kommenden Mittwoch, 28. März, um 19 Uhr die Bewerberausstellung zum Stipendium 2018 im Ratssaal des Rathauses Plettenberg eröffnen.

Die WERKSTATT schreibt jährlich ein Stipendium an den deutschen Kunsthochschulen aus, in diesem Jahr die Kunstsparten Malerei und Zeichnung. Aus den eingegangenen Bewerbungen haben sich drei hervor gehoben, so dass sie zur Bewerberausstellung eingeladen wurden.

Michael Dlugosch

“Arbeit 2” von Michael Dlugosch

Der 32-jährige Düsseldorfer Michael Dlugosch experimentiert mit alternativen Darstellungstechniken. Aufgrund seiner Ausbildung an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf ist er nahe am Design aufgestellt. Sein Ziel ist es, auch Kunst-Laien an die Kunst heranzuführen, indem er ihnen Techniken der Visualisierung anbietet. Für den Beirat, der die Vorauswahl der drei Bewerber vornahm, erschien die Bewerbung als ein offenes Angebot, dessen Inhalt und Substanz sich erst in der Ausstellung klären. Insofern sind wir sehr gespannt auf den Künstler und sein Werk.

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Marcel Happich

“Herbst am Auenwald” von Marcel Happich

Dieser schon etwas reifere Maler aus Leipzig ist Absolvent der berühmten Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Dort hat er auch sein Diplom erworben, ergänzt durch ein Meisterschülerstudium bei Prof. Sighard Gille. Er beschreibt die Konzentration auf Farbe, auf Form als Mittel und auf die poetische Aufarbeitung bzw. Transportierung von Inhalten als Ziele seines Kunstschaffens auch während des Stipendiums. Seine Bilder sprechen für sich, weshalb ein Besuch lohnen sollte.

Elise Schaller

“Look – Kameraspeicherkarte in Bilderrahmen” von Elise Schaller

Die 35-jährige Künstlerin aus Dresden und Absolventin der Alanus-Hochschule in Alfter bei Bonn bewegt sich in verschiedenen Kunstsparten wie Malerei, Zeichnung, Installation, Fotografie und Objektkunst. Dabei zeigt sie eine besondere Sensibilität und Suche nach Ordnung. Sie will ein Ordnungssystem entwickeln, um Halt und Orientierung zu geben. “Wo liegen die Grenzen des Strukturierens, des Kategorisierens, des Ordnens?”, fragt sie sich und fragt sie den Betrachter ihrer Kunst.

Entscheidung über Stipendium
am Ende der Ausstellung

Die WERKSTATT Plettenberg freut sich auf eine spannende Ausstellung im Ratssaal, die am kommenden Mittwoch um 19 Uhr eröffnet wird (nicht um 11 Uhr, wie in einigen Einladungen irrtümlich ausgedruckt). Sie freut sich auch auf viele interessierte Besucher der bis 13. April laufenden Ausstellung, Besucher, die wieder einmal aktuelle bildende Kunst von professionellen Künstlern sehen möchten.

Welche/r der drei Bewerber das Stipendium 2018 erhält, klärt sich nach der Entscheidung von Vorstand und Beirat der WERKSTATT erst gegen Ende der Ausstellung. Ab Mai 2018 wird dann die bzw. der gewählte Stipendiat/in im Stipendiatenhaus Kirchstraße 10 bis Ende Oktober wohnen.

Quelle: Pressemitteilung der WERKSTATT Plettenberg

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