Symbolbild (Foto: Polizei)

Hagen. Eine wilde Verfolgungsjagd durch das Stadtgebiet hat sich in der Nacht auf Freitag (22. Januar) ein betrunkener Autofahrer mit der Polizei geliefert. Die Einzelheiten, wie sie im Polizeibericht geschildert werden:

Über 80 km/h zu schnell

“Der 32-jährige Mann war gegen 1.45 Uhr einer Polizeistreife aufgefallen, als er mit seinem Golf entgegen der Fahrtrichtung über eine Busspur über die Wehringhauser Straße fuhr. Beim Anblick des Streifenwagens gab der 32-Jährige Gas und raste trotz teilweise winterglatter Fahrbahnen durch Wehringhausen. Dabei überschritt er die zulässige Höchstgeschwindigkeit streckenweise um mehr als 80 km/h, missachtete mehrere Rotlicht zeigende Ampeln und fuhr in entgegengesetzter Richtung durch eine Einbahnstraße.

Nur durch Zufall nichts Schlimmeres

Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass es bei den Fahrmanövern des 32-Jährigen nicht zu schweren Unfällen gekommen ist und andere Personen verletzt wurden.

Obwohl der Flüchtende von einem Streifenwagen mit deutlichen Anhalte-Signalen verfolgt wurde, setzte er seine riskante Fahrt durch die Hagener Innenstadt fort. Im weiteren Verlauf fuhr der Mann dann von der Eilper Straße in Richtung Volmetalbrücke. In einer Kurve der dortigen Rampe verlor er die Gewalt über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke. Im Anschluss flüchtete der 32-Jährige zu Fuß in eine Böschung. Dort konnte er durch mehrere Polizeibeamte gestellt und festgenommen werden.

Über 1,1 Promille

Da er sehr deutlich nach Alkohol roch, entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Zudem steht der 32-Jährige im Verdacht, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Ein zwischenzeitlich angeforderter Polizeihubschrauber konnte wieder abbestellt werden. Bei dem Unfall blieb der Mann unverletzt. An seinem Golf entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.”

“Entschuldigung!”

Die Nacht durfte der 32-jährige Mann im Polizeigewahrsam verbringen. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren zu. Gegenüber den Polizisten sagte er nur: “Entschuldigung Polizei!”.

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