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Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Die Gefahr einer zweiten Welle, also eines Wiederansteigens der Infektionszahlen, ist noch nicht gebannt. Aus diesem Anlass möchte die Klinikleitung der Märkischen Kliniken nach dem Pfingstwochenende noch einmal Patienten und Angehörige sensibilisieren, sich an das Besuchsverbot im Krankenhaus zu halten.

„Das ist für viele nur schwer zu verstehen“, weiß auch Dagmar Keggenhoff, Pflegedirektorin der Märkischen Kliniken, denn die Infektionszahlen gehen zurück und auch das gesellschaftliche Leben normalisiert sich. Keggenhoff: „Da in unseren beiden Kliniken Menschen mit einem geschwächten Gesundheitszustand behandelt werden, haben wir zum Schutz unserer Patienten, aber auch unserer Mitarbeiter entschieden, die bestehenden Schutzmaßnahmen zunächst beizubehalten.“ Ausnahmen sind nur in Absprache mit Medizin und Pflege möglich.

Natürlich haben alle Beteiligten großes Verständnis für den Wunsch auf Besuche bei den
nächsten Angehörigen. Sollten diese medizinisch erforderlich sein, so erhält jeder nach
Absprache mit den Stationen einen personalisierten Zutrittsschein (Ausnahmeregelung). „Es ist nicht geboten, das Besuchsverbot zu umgehen und sich mit Angehörigen draußen vor dem Krankenhaus zu verabreden oder sogar mit dem Auto zeitweise wegzufahren“, betont Dagmar Keggenhoff.



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Treffen auf den Bänken des Klinikums im Außenbereich sollten ebenso unterbleiben. Auch Wäsche oder persönliche Gegenstände dürfen nicht vor der Tür persönlich übergeben werden. Die Mitarbeiter unserer Zentrale nehmen die Wäsche entgegen und organisieren wie bisher den Transport auf die Station.

Dass sich die Situation im Märkischen Kreis so positiv entwickelt hat, ist sicher auch dem
konsequenten Verhalten der Bevölkerung zu verdanken. „Wir möchten, dass dies so bleibt“, erklärt Keggenhoff und appelliert an die Patienten und ihre Angehörigen, auch bei sonnigem Wetter das Krankenhaus nicht zu verlassen, um draußen Angehörige oder andere Besucher zu treffen. Es ist zum Schutze unser aller Gesundheit. Die Vorbereitungen für eine weitere Lockerung des Besuchsverbots laufen. Die Märkischen Klinken werden hierzu frühzeitig informieren.

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