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Foto: Schlütter


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Herscheid. Die XXL-Geburtstags-Party am Samstag (18. Mai) in der Schützenhalle Herscheid war ein rauschendes Fest. Der Abend mit der beliebten Partyband Radspitz aus dem Frankenland verging wie im Flug und erst nach vielen Zugaben wurde die Band widerwillig vom Partyvolk von der Bühne entlassen.

In Herscheid feierte die Band um Radspitz-Chef Klaus Pfreundner ihren 40. Geburtstag und gleichzeitig die XXL-Party den 20. Jahrestag. Einmal mehr bestätigten sich die einzigartige Stimmung in Herscheid und die Tatsache, dass Band und Publikum ab dem ersten Takt einer jeden XXL-Party eine ganz besondere Beziehung zueienander haben. Schon das musikalische Begrüßungslied „Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist“ (Sportfreunde Stiller), das vom Publikum aus Leibeskräften mitgesungen wurde, zeugte von der gegenseitigen Wertschätzung. Ein großer Teil des Publikums hat bereits etliche XXL-Partys mit Radspitz abgefeiert und ist wie Klaus Pfründner reifer geworden, wie er augenzwinkernd auf sein ergrauendes Haupthaar verweist. „Aber grau ist das neue Blond.“

Geile Partystimmung

Foto: Schlütter

Der Ruf der „absolut geilen“ Partystimmung mit „Hammermusik“ eilt der Band immer noch voraus, so dass auch immer neue Partygänger sich das Erlebnis nicht entgehen lassen möchten. Rappelvoll war es dementsprechend in der Herscheider Gemeinschaftshalle und nicht nur die Stimmung kochte über. Die Temperatur des abtanzenden und singenden Publikums stieg von Minute zu Minute höher, die Musiker gaben alles und nutzten die Pausen, um schweißnasse Shirts mit trockenen auszuwechseln.



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Franken singen textsicher “Sauerland”

Mit den Jahren hat sich eine „Freundschaft zwischen Band und dem Sauerland“ entwickelt. Jetzt sind sie auch bestens vorbereit auf die Sauerland-Hymne (ZOFF), die textlich in aller Akribie vorgetragen wird. Denn vor 20 Jahren hieß es noch ganz erstaunt: „Wie? Ihr habt eine eigene Sauerland-Hymne?“

Foto: Schlütter

Neben diesem Titel, der im Sauerland niemals fehlen darf, hatten die Musiker jede Menge tanzbare Musik aus deutschen und internationalen Charts, bereits zu Klassikern gewordene Hits und Hochaktuelles mit im Gepäck. Fehlen durften auch die eigenen Hits wie u.a. das „Iceland Call“ nicht.

Das Herscheider Publikum lief dazu, wie eigentlich zu erwarten, erneut zur Bestform auf. Es klatschte, sang und tanzte, bis eigentlich der Arzt hätte kommen müssen, was glücklicherweise nicht der Fall war. Die 1990er Jahre wurden gefeiert mit den Backstreet Boys, Dr. Albans „Sing Hallelujah“ oder „Mr. Vain“ von Culture Beat. Das Partyvolk drehte auf und behielt diese Form bis in die frühen Morgenstunden.

Gut eingespieltes Helferteam

Gut gelaunte Helferinnen an der Cocktailbar Foto: Schlütter

In den Bandpausen sorgte Deejay ChrisSun dafür, dass den Feiernden nicht langweilig wurde. Die Sänger der Four Valleys sowie deren Partnerinnen arbeiteten fleißig im Hintergrund mit fliegenden Händen, um die Getränkewünsche schnellstmöglich zu erfüllen. In der Küche dampften die heißen Wasserschwaden aus der Spülmaschine, in der die Getränkebecher kistenweise gespült wurden. Dampf und Hitze entwickelte auch der Pizza-Ofen der Pizzeria Damianos, deren vorzügliche Pizzen reißenden Absatz fanden. Kaum einen Atemzug Pause hatten die Mädels am Cocktailstand: Füllen, mixen, shaken, servieren hieß es teilweise im Minutentakt.

Was für das Partyvolk einen unbeschwerten Abend bei Spaß, Begeisterung und viel Musik bedeutet, heißt für die veranstaltende Crew Fleißarbeit und abgestimmte Organisation. Während die Gäste bereits in ihren Betten schlummern, werden die letzten Aufräumarbeiten getätigt, bevor auch die fleißigen Helfer müde, aber freudestrahlend über den erneuten großen Erfolg ihrer Partyveranstaltung nach Hause gehen können.

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