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Der Busbahnhof in Eiringhausen soll komplett neu gestaltet werden. Foto: Bernhard Schlütter


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Plettenberg. Der Zentrale Busbahnhof in Eiringhausen soll umgestaltet werden. Der Bau- und Liegenschaftsausschuss beschäftigt sich in der öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 11. April, um 17 Uhr im Sitzungszimmer 2 des Rathauses mit dem Thema.

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Dabei wird der Stand der Planung erläutert. Vorbehaltlich des Zuschusses (erwartet werden 90 Prozent der förderfähigen Kosten) empfiehlt die Stadtverwaltung, den Baubeschluss zu fassen. Im Haushalt 2019 werden für das Projekt 1,25 Mio. Euro veranschlagt.

Umbau der Vier-Täler-Schule

Ein weiteres Thema ist der Umbau der Vier-Täler-Schule. Nach der Schließung des Förderschulstandorts soll dort die Kindertageseinrichtung Kunterbunt mit der derzeitig noch in einem angemieteten Gebäude untergebrachten Kindertageseinrichtung Holthausen II zusammengelegt und zusätzliche 15 Plätze für Kinder U3/Ü3 geschaffen werden. Darüber hinaus sollen neue und größere Räumlichkeiten für die OGS der Grundschule Holthausen sowie Räumlichkeiten für die VHS Lennetal geschaffen werden.



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Sitzungsvorlage Busbahnhof

In der Sitzungsvorlage zur Neugestaltung des Busbahnhofs Eiringhausen werden der bisherige Verlauf und die Ziele der Umgestaltung erläutert:

Der Rat der Stadt Plettenberg hat in seiner Sitzung am 25.04.2017 unter Hinweis auf eine Fördermöglichkeit den Planungsauftrag für die Umgestaltung des ZOB in Eiringhausen erteilt. Der Planungsauftrag wurde entsprechend an das Büro Finger Bauplan aus Sundern vergeben. Bestandteil des Planungsauftrages ist ebenso der Neubau einer Überdachung. Die Planung hierfür erarbeitete das Büro otte – nöcker – planung aus Sundern. In der Sitzung am 10.10.2017 hat der Hauptausschuss aus den vorgelegten Varianten die Vorzugsvariante ausgewählt und die weitere Planung freigegeben. Für diese Vorzugsvariante wurde die Planung fortgesetzt und ein Förderantrag beim NWL in Münster gestellt. Ebenso wurde für die Umsetzung der Variante Baurecht durch die Änderung des Bebauungsplanes geschaffen. Des Weiteren wurde auf Grundlage der Entwurfsplanung die Ausführungsplanung erarbeitet. Der Förderantrag wurde zwischenzeitlich durch den NWL geprüft und zur Zustimmung an das zuständige Fachministerium zur Freigabe weitergeleitet. Über den Stand des Förderverfahrens wird in der Sitzung berichtet.

Um nach Eingang des positiven Förderbescheides die Maßnahme umsetzen zu können, soll mit dieser Vorlage der Baubeschluss für die Umsetzung der vorliegenden Planung gefasst werden. Die Ausschreibung kann dann unmittelbar nach Eingang des Förderbescheides erarbeitet werden.

Der Umbau des ZOB verfolgt das Ziel, die Verknüpfung der Busverkehrs untereinander und auch mit dem Zugverkehr zu verbessern. Wesentlicher Bestandteil dieser Planung ist zudem die Verbesserung der Barrierefreiheit, um auch Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen eine selbstständige Nutzung des ÖPNV zu ermöglichen. Ebenso soll weiterhin eine größere Anzahl an Parkplätzen vorgehalten werden.

Diese Ziele der Planung werden durch die Schaffung folgender baulicher Anlagen geschaffen:

  • Anlage eines zentralen Wartebereiches von dem alle Bushaltestellen aus direkt erreichbar sind. Für den Wechsel zwischen den Buslinien müssen anders als bisher keine Fahrspuren mehr gequert werden. Der Zugang zu den Bussen erfolgt höhengleich über Buskappsteine
  • Schaffung von Wegeführungen mit taktilen Elementen vom Bahnhofsvorplatz über den Gehweg der Poststraße zum zentralen Wartebereich bzw. vom zentralen Wartebereich in die Brauckstraße
  • Anlage von Stellplätzen entlang der Poststraße (Kiss and Ride bzw. Behindertenstellplatz) und im Norden der Fläche in Richtung Sparkasse
  • Schaffung einer Fahrradabstellfläche im Norden mit Fahrradboxen zur sicheren Abstellung von Fahrrädern

Die Überdachung ist als durchgehende Stahl-Glas-Konstruktion vorgesehen. Die einzelnen Warteplätze erhalten zudem eine Umfassung aus Glas als Wetterschutz vor Wind. 
Die Gestaltung des Wartebereiches soll sich an das neu gestaltete Umfeld des Bahnhofes anlehnen. Um ein einheitliches Erscheinungsbild zu erreichen, sollen die gleichen Materialien (Bodenbeläge, Leuchten, Material und Farbgebung der Überdachung, Mobiliar, usw.) Verwendung finden. 
Die Oberflächen werden mit Beton (Bushaltestellen), Asphalt (Fahrspuren), Großformatpflaster (Zentraler Wartebereich) und Verbundsteinpflaster (Gehwege) befestigt. 
Zur Schaffung eines optisch ansprechenden Gesamtbildes werden an mehreren Stellen Bäume gepflanzt und die Fläche im Norden durch eine Hecke eingefasst.

Die Planung wird in der Sitzung ausführlich vorgestellt. 
Es ist vorgesehen, nach Eingang des Förderbescheides die Arbeiten auszuschreiben und nach der Auftragsvergabe mit der Ausführung zu beginnen. Haushaltsmittel stehen für die Jahre 2019 und 2020 zur Verfügung.

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