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Schon lange gewünscht: Die Fußgängerbrücke über die Bahnstrecke im Bereich des Aldi-Markts in Ohle soll abgerissen, eine neue an anderer Stelle gebaut werden. Foto: Bernhard Schlütter


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Plettenberg. Mit zwei Fachausschusssitzungen nimmt die Kommunalpolitik nach der Sommerpause den Sitzungslauf wieder auf. Am Mittwoch, 28. August, tagt der Planungs- und Umweltausschuss, am Donnerstag, 29. August, der Bau- und Liegenschaftsausschuss. Beginn der öffentlichen Sitzung ist jeweils um 17 Uhr im Ratssaal bzw. im Sitzungszimmer 002.

Im Planungs- und Umweltausschuss stehen der Beschluss einer Satzung über die Gestaltung baulicher Anlagen, Werbeanlagen und unbebauter Flächen in der Plettenberger Innenstadt sowie die Platzierung der Fontänenhüpfer und sonstiger Spielgeräte in der Innenstadt auf der Tagesordnung. Darüber hinaus wird der Prototyp für die Mülleinhausungen ebenfalls für die Innenstadt vorgestellt.

Im Bau- und Liegenschaftsplan werden Planung und Zeitplan für Abriss und Neubau der Bahnübergänge im Bereich des Aldi-Markts in Ohle vorgestellt. Die Stadtverwaltung schreibt dazu in der Sitzungsvorlage:



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“Der Bahnübergang der Nordstraße und die Fußgängerbrücke im Bereich des Aldi-Marktes in Ohle queren jeweils die DB-Strecke von Hagen nach Siegen. Beide Bauwerke sind die einzige Erschließungsmöglichkeit für den Bereich Am Stübel / Ölmühle / Am Friedhahn. Aufgrund der verkehrlichen Nachteile des Bahnübergangs sowie des technischen Zustandes von Bahnübergang und Fußgängerbrücke sollen der Bahnübergang und die Fußgängerbrücke durch eine Straßenbrücke und eine Fußgängerbrücke an veränderten Standorten ersetzt werden.

Es handelt sich hierbei um eine Baumaßnahme, die in Kooperation von Deutscher Bahn und Stadt Plettenberg durchgeführt wird. Der Stadt Plettenberg obliegt hierbei der Bau der beiden Brücken inkl. des Baus der zugehörigen Erschließungsstraßen und der Rückbau der Fußgängerbrücke. Die DB führt die erforderlichen Arbeiten an der Oberleitung und den Rückbau des Bahnüberganges durch.

Die erforderlichen Abstimmungen und Planungen haben sich über eine längere Zeit hingezogen. Ins besonders die erforderlichen Absprachen mit der Bahn hinsichtlich der Bauzeit haben sich hierbei als umfangreich und langwierig herausgestellt.

Aktuell ist ein Stand erreicht, der eine Ausführung im Jahr 2021 ermöglichen soll. Die für die Arbeiten erforderlichen Sperrpausen der Gleise sind unter Beachtung der entsprechenden Vorgaben von Seiten der Bahn zwischenzeitlich bestätigt worden.

In der Sitzung werden der aktuelle Planungsstand, der aktuelle Terminplan und die jetzt folgenden Schritte vorgestellt.”

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