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Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradaris rät: Kühlen Kopf bewahren." Foto: Baradari

Märkischer Kreis. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari fordert ihre Partei zum Zusammenhalt auf. In einem Mitgliederbrief erläutert sie die aktuelle Situation in Berlin. Darin verlangt sie auch, die Arbeit für die Menschen im Land weiterzuführen und sachlich über die große Koalition zu debattieren.

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Am Dienstagnachmittag hat die SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich zum kommissarischen Vorsitzenden bestimmt. Darüber zeigt sich die heimische Abgeordnete erfreut: „Ich persönlich bin sehr froh darüber, da Rolf mit seiner Erfahrung, Kompetenz und Ruhe genau der Richtige ist.“

Man müsse jetzt einen kühlen Kopf bewahren und nicht alles schlecht reden. Es sei jedoch wichtig, offen darüber zu reden, wie politische Entscheidungen zustande kämen. In einer Koalition mit der Union könne man eben nicht alles Wünschenswerte umsetzen. „Trotzdem hat sich die Mehrheit der Partei dafür entschieden, als die FDP sich vor der Verantwortung gedrückt hat“, so Baradari. Wie geplant, solle die Partei im Herbst entscheiden, ob es mit der Union weitergehe. Bis dahin gelte es ordentlich zu arbeiten. Grundrente, Klimaschutz und Pflege seien nur einige der Themen, die noch anzupacken seien.



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„Deutschland und Europa brauchen eine funktionierende Bundesregierung. Dies dürfen wir nicht Hals über Kopf aufs Spiel setzen. Wir halten uns deshalb an den Koalitionsvertrag. Wenn die Union das nicht tun sollte, werden wir im Herbst entsprechend entscheiden“, betont die Bundestagsabgeordnete. Wie genau dieses Verfahren aussehen wird, darüber entscheidet der SPD-Parteivorstand am 24. Juni. Dann soll auch geklärt werden, wie und wann die neue Parteispitze gewählt werden soll.

 

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