Hermann Backhaus, Vorstandsvorsitzender der Märkischen Bank, half beispielsweise dabei, den richtigen Zug zu finden. Fotos: Diakonie Mark-Ruhr

Hagen. Auf den ersten Blick ging es am Hagener Hauptbahnhof am zurückliegenden Freitag nicht so hektisch zu wie üblich. Doch der Eindruck täuschte, denn für das Team der Bahnhofsmission der Diakonie Mark-Ruhr gab es an diesem Tag viel zu tun, denn Sturm „Friederike“ hatte für etliche Zugausfälle und ratsuchende Reisende gesorgt. Da passte es, dass die Bahnhofsmission Unterstützung von Hermann Backhaus, Vorstandsvorsitzender der Märkischen Bank, erhielt.

Bänker Backhaus mittendrin im Team der Bahnhofsmission.

Sakko mit Weste getauscht

Hermann Backhaus tauschte sein Sakko mit der Weste der Bahnhofsmission und „hospitierte“ von Freitagmittag bis in den Abend hinein beim Team der Bahnhofsmission um Einrichtungsleitung Ilona Ladwig-Henning. Schon seit vielen Jahren unterstützt die Märkische Bank Ein-richtungen wie Luthers Waschsalon oder eben die Bahnhofsmission. „Daher weiß ich, dass gerade die Bahnhofsmission oftmals erste Anlauf-stelle für Hilfesuchende in Hagen ist“, so Hermann Backhaus, der seinen Eindruck über die tatsächliche Arbeit mit dem „Praktikum“ vertiefen wollte.

Es gibt keinen typischen Berufsalltag

„Ich war im Vorfeld sehr gespannt auf die Arbeit und kann rückblickend sagen, dass ich sehr dankbar für diesen Tag bin. Einen typischen Berufsalltag gibt es hier nicht, immer wieder kommen Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise Hilfe benötigen. Von der Fahrplanauskunft, über die Reisebegleitung bis hin zu schwerwiegenderen sozialen Problemlagen, bei denen die Bahnhofsmission den richtigen Ansprechpartner vermitteln kann.“

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