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Eine achte Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums war bei der offiziellen Ausstellungseröffnung zu Gast. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Noch bis einschließlich Freitag, 5. Juli, ist im Foyer des Rathauses eine Wanderausstellung des Deutschen Bundestages zu sehen. Sie soll Begeisterung für die Demokratie wecken und um mehr Verständnis für die Arbeit des Parlaments werben.

„Ihr seid die Bewahrer der Demokratie“, sagte CDU-MdB Dr. Matthias Heider zu den Mädchen und Jungen aus einer achten Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler waren Gäste der offiziellen Ausstellungseröffnung am Montag. Zu den Gäste zählten auch Ratsvertreter sowie die SPD-Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari.

Das wichtigste Gremium im Land

„Hier könnt ihr erleben, warum der Bundestag das wichtigste Gremium im Land ist“, sagte Bürgermeister Dieter Dzewas, der dem Bundestag selbst vier Jahre angehört hat. Der rathaus-Chef lieferte gleich ein Beispiel aus der Praxis. So habe der Bundestag beschließen müssen, dass Geld für die Digitalisierung der Schulen zur Verfügung gestellt werden könne. Warum immer alles so lange dauert? „Jetzt müssen die Bundesländer das Geld verteilen. Dann erst sind die Städte und Gemeinden dran.“



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Als Geschenk überreichte Bürgermeister Dieter Dzewas der Klassensprecherin den vollständigen Text des Grundgesetzes im modernen Magazin-Layout.

Schautafeln und Computerterminals

Die Ausstellung vermittelt auf einundzwanzig Schautafeln wesentliche Informationen über den Deutschen Bundestag vermittelt. Das Angebot für die Besucherinnen und Besucher umfasst eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur kostenlosen Mitnahme. Auf zwei Computerterminals können z.B. Filme und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages angeschaut werden. Die Ausstellung wird von Dr. Petra Kappe, einer Honorarkraft des Deutschen Bundestages, betreut. Sie steht bis zum Ende der Ausstellung für Fragen rund um den Deutschen Bundestag zur Verfügung.

Sie lädt auch zur kritischen Auseinandersetzung ein. Für Dr. Petra Kappe ist nämlich klar: „Demokratie ist keine Einbahnstraße.“

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