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Dr. Birgit Ebbert vor einem Werk, das schon viel bestaunt wurde. Es besteht aus 1600 Papierquadraten. Foto: Martin Ermer

Hagen. Nach ihrem Jahr als Stadtschreiberin in der thüringischen Residenzstadt Gotha meldet sich die Hagener Autorin Birgit Ebbert mit einer Ausstellung zurück in ihrer Wahlheimat an der Volme. „Vielfalt aus Papier“ zeigt sie bis zum 5. April im Theater an der Volme, einiges davon ist in ihrer Zeit in Gotha entstanden.

„In Gotha ist zwar viel los, aber ich hatte trotzdem Zeit zum Falten“, verrät die 57-Jährige mit einem Augenzwinkern. „Im letzten Jahr habe ich in Hagen viel verpasst und wurde oft gefragt, ob und wann ich zurückkomme“, erinnert sie sich. Mit der Ausstellung möchte sie deutlich machen, das sie zurück ist und sich wieder ins Hagener (Kultur(Leben einmischt. Neben den gut 20 Bildern aus gefalteten Papierelementen im Theater an der Volme sind bis zum 27. Februar im Schaufenster vom Sanitätshaus Der neue Rech ganz besondere Bilder zu sehen. Ein Jahr lang hatte Birgit Ebbert jeden Tag ein Quadrat gefaltet und mit einem Element gefüllt, das zu einem Erlebnis an jenem Tag passte. So ist ein Tagebuch in und aus Papier entstanden, das Eintrittskarten von Hagener Events ebenso enthält wie den ersten Autoschlüssel oder ein Foto, das ihren Vater als 21-jährigen Zauberer zeigt.

2020 wird die rührige Autorin also wieder stärker in Hagen aktiv sein, sie wird die lange angekündigten Krimispaziergänge zu ihrem Buch „Mordstouren“ (Ardenku Verlag) anbieten und die Stadt mit einem veränderten Blick nach Geschichten untersuchen. Das eine oder andere davon wird sich vielleicht in dem Buch über das Ruhrgebiet wiederfinden, an dem sie gerade arbeitet und das im Herbst erscheinen soll.

Die Ausstellung ist bis zum 5. April zu sehen während der Öffnungszeiten im Theater an der Volme und die 365-Tage-Quadrate bis zum 27. April jederzeit im Schaufenster vom Sanitätshaus Der neue Rech, Mittelstraße 15.

 

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