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Umrahmt von zwei Linden genoss die Gruppe die Aussicht auf Südwestfalen. Foto: Friederike Schriever/Regionalmanagemt Oben an der Volme

Kierspe/Volmetal. Die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Oben an der Volme haben sich bei einer Bereisung vor Ort ein Bild von bereits beschlossenen und bewilligten Projekten gemacht. Zu dieser Projektbereisung hatte hatte das Regionalmanagement eingeladen, um den LAG-Mitgliedern zu präsentieren, wie die Projekte umgesetzt werden, die sie beschlossen haben.

Neben den Mitgliedern waren auch Sabine Möglich-Bangemann (Dezernentin) und Christopher Cordes (Sachbearbeiter) der Bezirksregierung Arnsberg dabei, um sich fernab des Schreibtisches die Projekte in Oben an der Volme anzuschauen.

Tor zu Südwestfalen

So konnten die Anwesenden in Halver-Schwenke über den fast fertigen Allgenerationenplatz spazieren, der durch den TuS Ennepe 1926 e.V. realisiert worden ist. Neben einer Ladestation für E-Bikes und einem Multifunktionsfeld war vor allem der Aussichtspunkt ein Highlight. Er bietet, umrahmt von zwei Linden, einen besonders weiten Blick über die Landschaften und die Höhen der Region Oben an der Volme . Nicht umsonst heißt der Platz „Tor zu Südwestfalen“. Zu welchen Orten, von der Nordhelle bis hin zur Phänomenta, der Fernblick reicht, präsentierte der Kassierer des Vereins und Projektinitiator, Dr. Bernd Eicker.



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Projekt “Freiklettern am Hülloch”

Hoch hinauf ragt der Felsen am Hülloch, der vielleicht schon bald zum Freiklettern einlädt. Foto: Friederike Schriever/Regionalmanagement Oben an der Volme

Die zweite Station der Bereisung war Kierspe: Dort zeigten Markus Pempe als Projektinitiator und Peter Feltens als Grundstückseigentümer, was sich unmittelbar in Nähe des Fachmarktzentrums befindet: Auf einem von der Straße kaum einsehbarem Areal befindet sich das sogenannte Hülloch, eine Höhle, die vor zehn Jahren wiederentdeckt wurde und seitdem von Höhlenforschern untersucht wird. Doch neben dem Sehenswerten in der Tiefe ragt hier zusätzlich ein großer Felsen in die Höhe, der im Rahmen des Projektes „Freiklettern am Hülloch“ zu einem Naturkletterfelsen entwickelt werden soll.

Die Sektion Lüdenscheid des Deutschen Alpenvereins hat mittlerweile die Vegetation entfernt. Zudem hat die freiwillige Feuerwehr der Stadt Kierspe (Löschzug Wehestraße) die von der Vegetation befreiten Felsen abgespritzt und so von Erdreich und kleineren Steinen befreit. Das notwendige Wasser wurde von den Stadtwerken Kierspe bereitgestellt. Das war nötig, um für das Klettern die nötigen Bohrhaken setzen zu können.

Erleben und genießen im Wald

In Meinerzhagen präsentierte Matthias Kretschmer die erste von 15 Stationen des Wald-Aktiv-Pfades. Foto: Friederike Schriever/Regionalmanagement Oben an der Volme

In Meinerzhagen präsentierte Matthias Kretschmer vom Wald- und umweltpädagogischen Zentrum im Haus Heed die ersten Stationen des Wald-Aktiv-Pfads in Meinerzhagen, die sowohl Schulklassen als auch Wanderer und Spaziergänger für die Belange der Natur sensibilisieren sollen. Neben dem Lernen steht für Kretschmer aber auch das zur Ruhe kommen und die Natur zu erleben und zu genießen im Vordergrund.

Nach dem Spaziergang auf dem ersten Stück des insgesamt fünf Kilometer langen Wald-Aktiv-Pfades kehrten die Gruppe ins Haus Heed ein. Hier stand ein Vortrag von Volker Knipp vom Naturschutzzentrum des Märkischen Kreises auf dem Programm. Volker Knipp managt das Projekt „Blühende Vielfalt Südwestfalens erhalten“ – ein Kooperationsprojekt von mehreren LEADER-Regionen. Mit anschaulichen Bildern stellte er seine Arbeit im Projekt vor: So veranstaltet er u.a. Baumschnittkurse, identifiziert alte, unbekannte Obstsorten oder zeigt Interessierten in Kursen, wie sie ihr Obst mit Hilfe von leckeren Rezepten verwerten können. Dabei ist er auch angewiesen auf Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu seltenen Obstsorten oder über historische Aufzeichnungen zu Sortennamen. Wer hier also Hinweise hat, kann sich gerne unter Telefon 02351 4324240 melden.

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