Wegen der anhaltenden Grippewelle steht das Klinikum Lüdenscheid weiter unter Druck. Foto: pixabay.com

Lüdenscheid. Eigentlich hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Märkischen Kliniken gehofft, dass mit den milderen Temperaturen der vergangenen Woche die Grippewelle etwas abflauen würde. Doch in diesen Tagen stellen das hohe Patientenaufkommen und vermehrte Krankheitsausfälle unter den Kolleginnen und Kollegen im Pflege- und Funktionsdienst sowie den Ärzten das Klinikum Lüdenscheid erneut vor Herausforderungen.

Bettenkapazitäten fast ausgeschöpft

Die Bettenkapazitäten am Klinikum Lüdenscheid sind fast ausgeschöpft, da in den letzten Tagen wieder vermehrt Patienten mit schweren Infektionserkrankungen die Notaufnahme des Klinikums aufsuchten und stationär aufgenommen werden mussten. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, bis einschließlich Montag einen großen Teil der geplanten und verschiebbaren Eingriffe und Untersuchungen abzusagen und Ausweichtermine zu vereinbaren. „Wir müssen uns weiterhin auf die Versorgung unserer Notfallpatienten konzentrieren”, betont Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken.



Grippewelle erfasst auch Pflegekräfte

Vor allem diese Vorgehensweise hat in den vergangenen Wochen dazu beigetragen, die
Situation am größten Klinikum der Region leicht zu entspannen, so Kehe weiter. Sein
ausdrücklicher Dank gilt der Bevölkerung für Ihr Verständnis und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich trotz der Belastung weiterhin sehr engagieren. Am Wochenende ist zwar am Standort Lüdenscheid mit einem leichten Rückgang der Patientenzahlen zu rechnen. Da die Grippewelle aber insbesondere vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege nicht Halt machte, ist von Entspannung bedauerlicherweise erst einmal nicht die Rede.

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