Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Rekordbeteiligung bei der 12. Plettenberger Ausbildungsbörse. Über 60 Unternehmen und Einrichtungen informieren in der Schützenhalle. Erstmals wird der benachbarte Rathaussaal einbezogen.

Immer weniger junge Menschen bewerben sich um Ausbildungsplätze in Industrie, Handwerk und Handel. Diesem Trend versuchen Unternehmen, durch verstärkte Information und Werbung um Nachwuchs entgegenzuwirken. Das schlägt sich auch in der Beteiligung an der Plettenberger Ausbildungsbörse nieder. Bei der 12. Auflage am heutigen Donnerstag (7. Juni) waren über 60 Unternehmen und Institutionen vor Ort in der Schützenhalle und im benachbarten Rathaussaal.

Foto: Bernhard Schlütter

“Wir brauchen junge Leute, die nach Beendigung ihrer Ausbildung als Facharbeiter im Unternehmen bleiben”, erklärte ein Ausbilder eines Industrieunternehmens. Die AG Arbeit und Wirtschaft des Stadtmarketingvereins möchte daher mit der Ausbildungsbörse die Angst vor dem Blaumann nehmen. In Berufen wie Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker oder Werkstoffprüfer finden Schulabgänger nach der Klasse 10 eine große Auswahl in Plettenberg und Umgebung vor.

“Es ist der demografische Wandel, der es der heimischen Wirtschaft immer schwerer macht, Nachwuchskräfte zu finden”, schreiben Steffen Reeder und Sonja Büsing vom Stadtmarketing in der Broschüre zur Ausbildungsbörse. Was sich für die Betriebe als Problem darstelle, sollten die Jugendlichen als Chance zu nutzen wissen. Die Ausbildungsbörse gab einen guten Überblick über die Möglichkeiten, hier zu lernen und zu arbeiten.

Erstmals wurde der Rathaussaal mit einbezogen, wo sich u.a. die Firma Schürholz präsentierte. Foto: Bernhard Schlütter

Vom Morgen bis zum Mittag besuchten Schüler/innen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 der Zeppelinschule (KBOP), Geschwister-Scholl-Realschule und Vier-Täler-Schule klassenweise die Ausbildungsbörse. Am Nachmittag wurden die Schüler/innen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, aus den umliegenden Kommunen und allgemein Interessierte erwartet.

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